Swim, Cycling and Run

Posts tagged “Trainingslager

Lanzarote -Dreizehnter und letzter Trainingstag

Lanzarote Ausrollrunde

Beim Aufstehen habe ich schon gemerkt, dass es sportlich gesehen nicht mein Tag sein wird. Die vergangenen Trainingstage und dieIronmanstrecke vom Vortag, steckten ganz schön in den Beinen. Da half alles Jammern nichts, die letzte Trainingseinheit musstedurchgezogen werden. Nach dem Frühstück freute ich mich auf meineAbschlußtour. Leider wollte das Wetter nicht mitspielen. und somit änderten wir alle paar Kilometer unsere Route. Wir ließen es jedoch locker angehen. Nachdem in Richtung Teguise zu regnen begann, haben wir uns mal wieder für Orzola entschieden. Das war auch die richtige Entscheidung. Dort haben wir erstmal einen Leche Leche zu uns genommen. Man hat der Gruppe auch die vergangene Tage angemerkt. Antriebslosigkeit beherrschte den Tag. Für die Beine war es aber auch wichtig noch ein bisschen zu fahren. Beim zweiten Anlauf haben wir dann Teguise bei regen erreicht. Nach drei Stunde habe ich meine Gruppe am Hotel abgeliefert. Leider stand auf meinem Trainingsplan vier Stunden Radfahren auf dem Programm. Also ging es nochmals hoch zum Torbogen und ein wenig in Richtung Orzola und wieder zurück. Es war nur noch ein Zeitabsitzen. Das ich ausgelaugt war, habe ich auch daran bemerkt, dass ich den Puls gar nicht mehr in die Höhe bekommen habe. Nach dem Radfahren ging schnell in die Laufschuhe und mein letzter Lauf auf Lanzarote stand noch an. Schön war, dass der Puls nicht hoch zu kriegen war und ich konnte deshalb ein schnelleres Tempo laufen. Entschuldigung Manu :-). Nun war alles an Trainingsprogramm abgearbeitet. Da ich den morgigen Vormittaggenießen wollte, habe ich noch schnell das Rad auseinandergebaut und im Radkoffer verstaut. Die anderen Sachen waren auch schnell gepackt und es konnte zum Abendessen gehen. Dann stand nochmals „Bars abchecken in Puerto del Carmen“ auf dem Programm.



Lanzarote – Elfter Trainingstag

Gestern habe ich die Definition eines Ruhetages von meiner Trainerin veröffentlicht. Und heute habe ich wirklich einen Ruhetag eingelegt. Nicht weil ich körperlich so erschöpft war. Nein, mental hatte ich eine Blockade. Irgendwie habe ich mich gegen das Schwimmen und die Stabi so gesträubt, dass ich mir gesagt habe, dann lass es auch sein. Außer Essen, Lesen und Faulenzen ist nicht viel passiert. Nach dem Abendessen haben wir gemeinsam noch dsds angeschaut. Nun habe ich mich geoutet. In der Gruppe macht es wahnsinnig viel Spass, so einen Schwachsinn anzuschauen.


Lanzarote – Zehnter Trainingstag

Lanzarote IM

Gegen sechs Uhr wurde ich von einem plätscherndem Geräusch geweckt. Es regnete mal wieder. So ein schlechtes Wetter hatte ich bis jetzt noch nie auf Lanzarote. Schlafen konnte ich dann nicht mehr. Um 7:30 Uhr war ich einer der ersten beim Frühstück. Daniel hat den Start für die Ironmanstrecke erstmal um eine Stunde verschoben. Leider nutzte das nichts. Die Ironmanstrecke wurde wegen zu starken Winden abgesagt. Es wurde dann entschieden, dass wir heute ganz normales Radtraining machen und morgen einen Ruhetag einlegen. Als wir uns auf dem Weg zum Torbogen waren, fing es schon wieder an zu nieseln. Diesmal haben wir uns nicht von unserer Tour abbringen lassen und fuhren erstmal in Richtung Orzola. Erste Zwischenstation war der Mirador del Rio. Dort oben herrschten ganz schöne Windstärken. Windspitzen von bis zu 70 km/h. Weiter ging es zum nächsten Berg dem Mirador del Haira. Die Abfahrt nach Teguise war nicht ungefärlich. Öfters erwischte uns eine seitliche Böhe. Nach ca. 2 Stunden hatten wir schon ca. 1000 Höhenmeter hinter uns gebracht. Die Beine fühlten sich heute leider noch müder als gestern an. In Teguise haben wir an einer Tankstelle unseren ersten Stopp eingelegt. Unser Ziel war es fünf Stunden auf dem Rad zu sitzen. Aus diesem Grund fuhren wir weiter nach Famara, Soo, bis nach La Santa. Der Gegenwind nach Famara hat mir fast die Oberschenkel platzen lassen. Von La Santa fuhren wir weiter über Tinajo, San Bartholome und den Müllberg ins Hotel. Nach dem Müllberg wollten wir eigentlich noch einmal in Richtung Orzola abbiegen, um unsere fünf Stunden voll zu bekommen. Ein Regenschauer hat uns die Lust verdorben. Die fehlenden 13 Minuten haben wir uns geschenkt. Anschließend habe ich mich unter die Dusche begeben und wartete auf das verabredete Fotoshooting am Strand mir Andreas und Nicole. Leider haben wir uns bei der Planung total missverstanden und uns nicht an dem von uns jeweils gedachten Treffpunkt getroffen. Das ist echt peinlich, da die Zwei zwei Stunden in der Kälte auf mich gewartet haben. Nach dem Essen war dann Freizeit angesagt.

Nachtrag zum Thema Ruhetag (Ein Hinweis meiner Trainerin :-))
Ich habe KEINEN Ruhetag! Ruhetag heißt bei meiner Trainerin Pause. An ihren Ruhetagen wird nicht trainiert. Es gibt keine regenerativen Läufe. Ich habe Tage mit aktiver Erholung dabei, Ruhetage bekomme ich, am Ende der Woche.



Lanzarote – Achter Trainingstag

Lanzarote Fun

Heute war für alle Triathleten endlich wieder ein so genannter Ruhetag. Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück hat es sich so ergeben, dass ich die Möglichkeit hatte ein Profishooting mit Nicole Töpfer undAndreas Niedrig zu machen. Erst konnte ich es gar nicht glauben. Als wir dann gegen 11:30 Uhr zum Strand gingen relisierte ich, was für ein Glück ich als Hobbyfotograf habe. Es sollte ein Shooting mir Neoprenanzüngen und Schwimmeinheiten werden. Da ich auch noch eine halbe Stunde ins Wasser wollte, habe ich meinen Neo auch eingepackt. Für ein Shooting waren es nicht gerade die optimalen Bedingungen, da wir beim höchsten Sonnenstand die Bilder geschossen haben. Es hat verdammt viel Spaß gemacht mit den Beiden Bilder zu machen. Vielen Dank nochmals Nicole und Andreas, dass Ihr das Vertrauen hattet und mit mir Bilder gemacht habt. Nach dem Fotoshooting habe ich meine Schwimmeinheit absolviert. Ca. 1,5 Kilometer. Nach dem Schwimmen haben wir die Sonne genossen und leider sah man uns das dann später auch in den Gesichtern an. Da wir alle großen Hunger hatten, sind wir erst in eine Strandpizzeria gegangen und zum Nachtisch haben wir in einer BVB Dortmund Bar noch einen Crepe zu uns genommen. Danach machten wir uns auf den Heimweg. Auf dem Rückweg hatten wir verdammt viel Spaß. Die Bilder sprechen glaube ich für sich. Eigentlich hatten wir alle gar keinen großen Hunger mehr. Aber wegen der Geselligkeit waren wir alle wieder beim Essen. Um 20:15 Uhr stand dann „Talk with the Pros“ auf dem Programm. Ulrike SchwalbeNicole Töpfer und Andreas Niedrigstanden Rede und Antwort. Danach habe ich mich aufs Zimmer verzogen, da ich noch einige Bilder zu bearbeiten hatte.



Lanzarote – Siebter Trainingstag

Bars abchecken in Arrecife

Große Erleichterung kam nach dem Aufwachen auf, als ich sah, dass die Wolkendecke nicht mehr so dicht war. Heute konnte ich es gemütlich angehen lassen. Ins Schwimmbad konnten wir nicht, da am Samstag dort Putztag ist. Daher ging es nach dem Aufstehen direkt zum Frühstück. Start er Radausfahrten wurde heute um eine halbe Stunde nach vorne geschoben. Gestern kamen noch weitere Teilnehmer an, von denen drei in meiner Gruppe mitgefahren sind. Schnell stellte sich heraus, das diese noch sehr frisch und kräftig sind. Somit war wir heute seht zügig unterwegs. Einer der drei neuen ist Norbert Huber. Aber seht selbst unter http://home.vr-web.de/huber-norbert/. Los ging es über gewohnten Weg zum Torbogen. Dann fuhren wir quer rüber nach Teguise. Von Teguise sollte es in Richtung La Vegueta gehen. Aufgrund der bedrohlichen Wolken haben wir unsere Tour geändert. Wir sind zurück Richtung Teguise und dann in die Sonne nach Fermara gefahren. Von Fermara ging es weiter nach Soo bis La Santa. Anschließend näherten wir uns dem TImanfaya von der anderen Seite. Weiter rollten wir nach Yaiza. Dort an meinem geliebten Supermarkt gab es endlich Snickers und Cola. Nach der kurzen Pause fuhren wir wieder die Traumstrecke an der Küste El Golfo entlang. Durch den Umweg über Famara hatten wir doch schon einige Radkilometer in den Beinen. Deswegen haben sich Dirk und ich entschlossen mit den anderen auch zurück zu fahren. Eigentlich sollte unsere Tour noch nach Playa Blanca. Der Rückwind war sehr anstrengend, da es nur noch sehr starken Gegenwind gab. Wir kämpften uns durch den Gegenwind zum Hotel über San Bartholome und den Müllberg. Nach 4:51 Stunden und 1525 Höhenmetern kamen wir im Hotel an. Zur Erholung und Regeneration blieb keine Zeit, da noch ein 30 Minutenlauf auf dem Programm stand. Das Laufen geht auch immer besser. Die Pulswerte gehen runter und das Tempo geht nach oben. So soll es sein. Nach dem Duschen ging es wieder sofort zum Essen. Auf dem weiteren Programm stand heute „Bars abchecken in Arrecife“. Da Triathleten keinen Alkohol trinken und früh ins Bett gehen, ist es selbstverständlich das darüber kein Bericht zu erwarten ist.



Lanzarote – Sechster Trainingstag

Maine Radtruppe

Heute stand eigentlich von 7:15 Uhr bis 8:15 Schwimmen auf dem Trainingsprogramm. Leider habe ich mir gestern beim Spinning die linke Wade so verhärtet, dass ich mich gegen das Schwimmen entschieden habe. Würde ich morgens Schwimmen gehen und hätte dabei dann auch noch Krämpfe, dann würde das Radfahren eine Qual werden. Außerdem sah das Wetter beim Aufwachen nach einem weiteren Erholungstag aus. Nach dem Frühstück hat sich das Wetter so gut entwickelt, dass wir losfahren konnten. Die Wolken über Lanzarote haben uns aber zu spontanen Routen gezwungen. Wir versuchten dem Regen davon zu fahren. An der Küste war es noch amschönsten. Deswegen sind wir erst über den Torbogen nach Orzola gefahren. Von Orzola ging es wieder ein Stück zurück, da das nächste Ziel der Mirador del Haira war. Bei Tabayesco ging der Aufstieg zum Höhenmeter sammeln los. Bis hoch zum Mirador del Rio benötigt man zwischen 30 und 40 Minuten, je nach Verfassung der Beine. Oben angekommen haben wir eine kurze Pause gemacht um die leeren Flaschen zu füllen. Da ein Großsteil der Gruppe noch auf den Miradordel Rio fahren wollte, habe ich mich dazu überreden lassen. Kurz hinter Haira habe ich mich dann dagegen entschieden. Eine dunkle Regenfront kam auf uns zu und mir war das Risiko wegen zu starkem Wind einfach zu groß. Bis auf drei Radler, die unbedingt auf denMirador del Rio wollten, ist die Gruppe mit mir erst in Richtung Orzolaund dann nach Costa Teguise zum Hotel gefahren. Nach fast vier Stunden habe ich die Gruppe am Hotel abgeliefert und bin nochmals für eine Stunde in Richtung Orzola aufgebrochen. Nach über fünf Stunden und 1353 Höhenmetern war auch ich dann endlich im Hotel wieder angekommen. Leider hatte ich kaum Zeit zur Erholung, da um 17:15 Uhr Stabilisationstraining auf dem Programm stand. Anschließend habe ich schnell geduscht und da der Hunger sehr groß war, ging es danach direkt zum Abendessen. Den Rest des Abends habe ich mit einem sehr guten Buch verbracht.



Lanzarote – Fünfter Trainingstag

Bis zum Frühstück sah das Wetter noch ganz akzeptabel aus. Danach nahm der Wind so stark zu, dass der große Regen nicht lange auf sich warten lies. Das Trainingsprogramm wurde deswegen umgestellt. Wir konnten im Fitnessbereich die Spinningräder nutzen und anschließend wollte ich noch einen Stundenlauf anhängen. Nach dem Stundenlauf war noch Schwimmen geplant. Es kam dann aber alles anders. Nach dem Spinning hat Daniel mir mitgeteilt, dass mich Stefan nach La Santa fahren kann, damit mein Rad repariert werden konnte. Bei den letzten Radausfahrten hatte ich das Problem, dass der Umwerfer nicht korrekt funktionierte. Manchmal konnte ich vom großen Blatt nicht mehr aufs Kleine schalten oder umgekehrt. Dieses Problem zu lösen war mir wichtiger, als das heutige Training. In La Santa bei Pro Bike konnte meinem Rad dann auch geholfen werden. Mit einer FSA Schelle und einem neuen Dura-Ace Umwerfer war das Problem nicht mehr vorhanden. Solltet Ihr irgendwelche Radprobleme auf Lanzarote haben, dann kann ich Euch diesen Radladen nur empfehlen. Hervorragender Service und angemessene Preise. Diese Tour hat ganz schön viel Zeit in Anspruch genommen. Anschließend sind wir Essen gegangen und haben den Abend bei einem Film in der Zentrale verbracht. Der Film war das schlechteste was ich seit langem gesehen habe. Aber die Geselligkeit hat mich davon abgehalten zu früh ins Bett zu gehen.


Lanzarote – Vierter Trainingstag (Ruhetag)

Heute ist allgemeiner Ruhetag. Ruhetage sehen bei Triathleten jedoch etwas seltsam aus. Eigentlich wollte ich vor dem Frühstück mein Schwimmprogramm und nach dem Frühstück mein Laufprogramm am RUHETAG absolvieren. Da ich aber etwas an Schlaf nachzuholen hatte, habe ich mich fürs Ausschlafen entschieden und das Trainingsprogramm auf Nachmittag verschoben. Nach dem Frühstück habe ich einfach nur die Zeit genossen. Für das Trainingscamp stand heute am Ruhetag Neoprenschwimmen auf dem Programm. Ich habe mich entschieden die Kamera einzupacken und das Neoprenschwimmen mit der Kamera zu begleiten. Bei herrlichem Sonnenschein hat das sehr viel Spaß gemacht. Als wir wieder im Hotel waren, habe ich meine Schwimmsachen gepackt und habe meine Schwimmeinheit absolviert. 30 Minuten Testschwimmen stand auf dem Programm. Nach mageren 1750 Metern bin ich frustriert aus dem Wasser gestiegen. Da ich schon frustriert war, dachte ich mir, dass ich nun auch laufen gehen kann. Eine Stunde locker an der Strandpromenade entlang hat dann für das frustrierende Schwimmen entschädigt. Anschließend schnell unter die Dusche und dann ging es schon zum Essen. Als Abendprogramm wurde der neue James Bond Film angeboten. Da ich kein Freund von dieser Art Filme bin, habe ich mich an den Klapprechner gesetzt und an den Berichten für meinen Triathlonblog geschrieben.


Lanzarote – Dritter Trainingstag

Letzte Nacht habe ich leider nur 3 1/2 Stunden geschlafen. Unter anderem lag es an meinem Zimmerkollegen, der alle Palmen in Lanzarote abgesägt hat. Gegen 4:00 Uhr habe ich mich dann auf die Couch verzogen und konnte doch noch ein paar Stunden schlummern. Der Wecker klingelte dann um 7:30 Uhr. Um 8:00 Uhr ging das geleitete Schwimmen los. Die ganze Stunde hat Daniel ein Technikprogramm durchgezogen. Nach dem Frühstück ging es um 10:30 Uhr auf die Räder. 4 1/2 bis 5 Stunden Radausfahrt standen vor uns. Diesmal begleitete uns Ulrike Schwalbe. Sie war vierte bei den Damen auf Lanzarote 2007. Die Tour startete über den berühmten Müllberg. Der verlangt einem schon alles ab, bevor man sich eingefahren hat. Dann fuhren wir in Richtung Mozaga und bogen vorher am Kreisverkehr nach Uga ab. Die Strecke nach Uga ist schön wellig und man kann ein gutes Tempo fahren. Meistens hat man auch noch Rückenwind. Dann ging es hoch nach Femes. Von Femes sind wir an den schönen Küstenabschnitt in Richtung El Gofo gefahren. Von El Golfo ging es nach Yaiza. Dort haben wir am Supermarkt eine kleine Pause eingelegt. Gestärkt ging es durch den phantastischen Nationalpark Timanfaya. Auch dieses Mal waren wir für Daniels ausgearbeitete Tour zu schnell und ich habe mich dazu entschlossen, den Rückweg anders zu gestalten. Wir sind dann weiter nach La Santa, Soo, Famara und Teguise gefahren. Der lange Anstieg hoch von Famara nach Teguise hat doch einige an die Grenzen gebracht. In Teguise angekommen haben wir an der Tankstelle noch einen kurzen Verpflegungsstop eingelegt. Weiter ging es dann in Richtung Hotel nach Tachiche und weiter am Golfplatz und Aquapark vorbei. Nach 4:24 Stunde reiner Fahrzeit und 1570 Höhenmeter in Beinen sind wir im Hotel angekommen. Eigentlich wollte ich noch eine 1/2 Stunde länger fahren. Mein Ischiasnerv hat sich zwischendurch öfters gemeldet und ich dachte dann, dass weniger manchmal auch mehr sein kann. Um 16:00 Uhr leitete ich dann noch den Lauftreff und wir sind nur 30 Minuten ganz locker an die Strandpromenade und zurück gelaufen. Zum Abschluss stand noch eine kleine Einheit Stabi und Dehnen auf dem Programm. Leider können wir den Spabereich im angrenzenden Schwimmbad nicht mehr nutzen und somit musste ich mich mit der Badewanne begnügen. Nach dem Abendessen gab es noch einen weiteren kurzen Vortrag von Rita Bucher über Proteine und Essverhalten vor und während des Wettkampfes. Danach hat Daniel noch ein paar Biere an der Hotelbar ausgegeben und somit war für einen tiefen Schlaf auf der Couch gesorgt.



Lanzarote – Erster Trainingstag

Nach einem schönen langen ausgiebigen Frühstück stand heute nur eine Einrollrunde von ca. 2 1/2 Stunden auf dem Programm. Bei starkem Gegenwind sind wir nach Orzola gefahren. Dort haben wir einen Milchkaffe zu uns genommen. Auf dem Rückweg haben wir uns vom Wind nach Hause fahren lassen. Auf meinem Trainingsplan standen 3 Stunden Radfahren. Deshalb bin ich anschließend noch mit Rene eine kleine Runde zusätzlich gefahren. Um 16:00 Uhr war der Lauftreff angesagt. Bei einem angenehmen Tempo haben wir den Rundkurs in ca. 56 Minuten bewältigt. Nach dem Abendessen stand um 20:15 Uhr die offizielle Begrüßung auf dem Programm. Mittlerweile sind auch die restlichen Teilnehmer eingetroffen. Auch an diesem Tag ging es wieder früh ins Bett.


Trainingslager Lanzarote

Nun ist es schon wieder soweit, das erste Trainingslager in diesem Jahr steht an. Bedanken muss ich mich ganz herzlich bei meiner Familie, die mich 14 Tage entbehrt und mir den Luxus gönnt, meinen Körper zu schinden. In der ersten Woche stehen ungefähr 30 Stunden Training auf dem Programm und in der zweiten Woche ca. 25 Stunden. Am Samstag, den 10.01.2009 war es dann so weit. Meine Familie hat mich zum Flughafen gebracht und um 11:00 Uhr ging es ab in die Luft. Vor lauter Essen und Lesen habe ich vom Flug nichts mitbekommen. Gegen 14:30 Uhr landete ich auf Lanzarote. Daniel von dertriathlonschule.de hat mich und zwei weitere Teilnehmer vom Flughafen abgeholt. Bei 21 Grad, Sonne und vielen Wolken fuhren wir von Arrecifenach Teguise. Dort angekommen habe ich mein Rad zusammengebaut und eine kleine Testrunde gedreht. Ja, der verfluchte Wind ist immer noch auf Lanzarote. Anschließend bin ich Essen gegangen und habe die ersten Teilnehmer des Trainingcamps kennengelernt. Dieses Jahr ist das Trainingslager bei Daniel für mich etwas ganz besonderes. Daniel setzt mich zum ersten Mal als Radguide ein. Geplant ist, dass ich Gruppe 2 oder auch Gruppe 1 von der Leistungsstärke übernehmen soll. Ich lasse mich mal überraschen. Nach dem Essen habe ich mich früh ins Bett gelegt und noch länger gelesen. Geheimtip (RogerWillemsen: Kleine Lichter).


TL Lanzarote – 21.03.2008 – Abreisetag

Viel gibt es von diesem Tag nicht zu berichten, da ich leider die letzten zwei Trainingseinheiten ausfallen lassen musste. Ich sollte noch Schwimmen und Laufen. Laufen habe ich ja schon gestrichen und beim Schwimmen schmerzte der Oberschenkel nach ca. 1 Kilometer. Deshalb hatte ich die Schwimmeinheit frühzeitig abgebrochen und die restliche Zeit bis 14:00 Uhr am Pool mit einem Buch verbracht. Daniel brachte mich dann wieder zum Flughafen und nach 7 Tagen ging es dann endlich wieder zurück zu meiner Familie.

Fazit: Von den Radkilometern war ich ganz zufrieden. Manchmal wäre ich froh gewesen, wenn ich mich in einer Gruppe, zum Ausruhen in die dritte oder vierte Reihe hätte hängen können. Anderseits war es eine sehr positive Erfahrung ein Trainingslager ganz alleine durchzuziehen. Eines weis ich jetzt schon! Es war nicht das letzte Trainingslager auf Lanzarote. Vielleicht komme ich 2009 schon wieder. Bestimmt aber 2010, da ich dann auch beim IM Lanzarote starten möchte

 


TL Lanzarote – 20.03.2008 – Fünfter und letzter Radtag

Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Die Palmen bogen sich von links nach rechts. Eigentlich reichten schon die vier Windstärken, die ich jeden Tag bei den Radtouren hatte. Leider hatte die Wettervorsage recht und die vorhegesagten sechs Windstärken waren da. Ausgerechnet heute. Direkt nach dem Frühstück habe ich meine persönliche Ironmanstrecke gestartet. Ca. 90 % meiner gefahrenen Strecke muss auch beim IM Lanzarote bewältigt werden. Von costa Teguise ging es mal wieder über den Müllberg nach San Bartholome. Weiter nach Montana Blanca, bis nach Puerto del Carmen. Die nachfolgenden Kilometer bis nach Uga, vorbei an Los Mojones und Puerto Colero, sind ganz schön zermürbend. Es geht ständig leicht bergauf und die Geschwindigkeit wird immer langsamer. Der Gegenwind bringt einen fast zum Stillstand. Danach führte die Strecke wieder zum bekannten Küstenabschnitt vorbei an La Hoya, El Golfo und Yaiza. Nach diesen Aufwärmrunden ging es mit den Höhenmetern los. Als erstes kam das Vulkangebiet Timanfaya mit ca. 300 Höhenmetern. Anschließend gabe es von Tinajo aus ein kleines Dreieck zu fahren über Tiagua und La Vegueta nach Tiguaton. Bevor es dann auf die zwei höchsten Erhebungen ging, konnte man auf den nächsten Kilometern noch einiges an Tempo gut machen. Dabei durchquerte man das Vulkangebiet mit dem Montana Negra und es ging weiter auf der Straße 30, bis nach Teguise. Dann kam der stetige Aufstieg zum Mirador de Haria und die Beine schmerzten immer mehr. Der Wind machte mir ganz schön zu schaffen. Bei der Abfahrt musste ich oft stark abbremsen, da mich der Seitenwind manchmal um ca. 1 Meter versetzte. Der letzte große Aufstieg zum Mirador del Rio ging leichter als erwartet. Die anschließende Abfahrt habe ich dann genossen und freute mich schon auf den Whirlpool. Leider hatte ich noch keine 180 Kilometer auf dem Tacho. Deshalb bin ich dann die Straße 1 weiter nach Arrecife gefahren. Dort angekommen, ging es an der Küstenstraße weiter nach Costa Teguise. Als ich am Hotel vorbei gefahren bin, hatte ich erst 178 Kilometer auf dem Tacho. Die letzten 2 Kilometer wollte ich auch noch durchhalten und bin noch einige Runden durch Costa Teguise gefahren. Wie erwähnt, habe ich mich dann in den Whirlpool begeben und danach das Rad im Radkoffer verstaut. Das Trainingslager ging dem Ende entgegen.

Gesamtzeit in Stunden: 7:14:03
Gesamtkilometer: 180,3
Kilometer pro Stunde: 25
Höhenmeter: 2570
Durchschnittspuls: 69%


TL Lanzarote – 20.03.2008 – Vierter Radtag

Nach dem Aufstehen merkte ich die letzten Radkilometer ganz schön in den Beinen. Heute sollten aber 150 Kilometer auf dem Programm stehen. Wie gestern auch, bin gegen 10:00 Uhr losgefahren. Heute wollte ich mich dem Mirador de Haria von einer anderen Seite. Dafür musste ich erstmal in Richtung Norden fahren. Auf der Straße 1 fuhr ich nach Guatiza, Trujillo und El Cortijo. Dort ging es links hoch über Tabayesco zum Mirador de Haria. Für den Aufstieg von El Cortijo bis zum höchsten Punkt benötigte ich 40 Minuten. Ich weis, dass das eine wirklich schlechte Zeit ist. Aber der Bergfahrer war ich noch nie. Die Abfahrt vom Mirador de Haria nach Teguise hat großen Spass gemacht, da man bergab auch noch gut Treten und viel Tempo gutmachen kann. Vorbei an Teguise ging es weiter auf der Straße 30 nach Uga. Das ist wieder die schöne wellige Gegend mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 65 km/h. Es geht auch noch schneller, aber dann verläßt mich doch der Mut. Von Uga fuhr ich nach La Hoya wieder an die Steilküste. Vorbei an El Golfo und Yaiza stand auch das Vulkangebiet Timanfaya mit seinen kraftraubenden Höhenmetern auf dem Programm. In Tinayo angekommen machte ich mich so langsam wieder auf den Heimweg über Tiagua, San Bartholome, dem Müllberg und vorbei am Golfplatz nach Costa Teguise. Nach 5 Stunden war auch diese Radtour vorbei. Leider konnte ich keine 150 Kilometer fahren, da sich zwischenzeitlich mein Oberschenkel stark bemerkbar machte. Da ich am nächsten Tag die Ironmanstrecke abfahren wollte, hatte ich mich entschlossen, die Radtour früher als geplant zu beenden. Leider konnte ich anschließend den Whirlpool nicht nutzen, da der Spabereich und das Schwimmbad an diesem Tag geschlossen hatten. Dafür habe ich mich in die Wanne gelegt und eine Stunde lang gelesen und die Muskulatur sich selbst überlassen.

Gesamtzeit in Stunden: 5:02:51
Gesamtkilometer: 133,3
Kilometer pro Stunde: 26,4
Höhenmeter: 1721
Durchschnittspuls: 69%


TL Lanzarote – 19.03.2008 – Dritter Radtag

Bei den letzten Radtouren sollte ich es etwas flacher angehen lassen. Wenn man auf Lanzarote überhaupt von flachem Gelände sprechen kann. Ab heute sollten die Berge mit auf dem Programm stehen. Deshalb habe ich mich entschieden heute den Mirador de Haria und den Mirador del Rio zu befahren. Gegen 10:00 Uhr ging es von Costa Teguise erstmal wider in Richtung Müllberg nach Teguise. Von Teguise aus geht es dann merklich immer weiter nach oben bis zum ersten Höhepunkt dem Mirador de Haria. Obwohl die Sonne scheinte, ist es dort oben ganz schön kalt und windig. Bei der langen Abfahrt war ich froh, dass ich ein langes Trikot anhatte. Schnell war die Abfahrt vorbei und ich kämpfte mich den zweiten Berg hoch, den Mirador del Rio. Alle beiden Berge (besser gesagt Vulkane) müssen auch beim IM Lanzarote bewältigt werden. Nach 2 Stunden habe ich den höchsten Punkt des Mirador del Rio endlich erreicht. Auf den nächsten 5o Kilometer konnte man dann gutes Tempo machen, da es bergab ging und danach sehr wellig wurde. Während den 50 Kilometern kam ich vorbei an El Raso, Touritreff Jameos del Agua, El Cortijo, Guatiza, Teseguite, Teguise, La Florida Masdache und Uga. Von Uga aus ging es dann wieder Richtung Hotel auf der Straße 2 über El Cascajo, Macher bis Los Linos. Bei Los Linos fuhr ich dann die Straße 35 in Richtung San Bartolome. Der Rest ist schon bekannt. Vorbei am Müllberg und nach dem letzten anstrengenden Anstieg vorbei am Golfplatz und ab ins Hotel. Dort angekommen habe ich noch eine halbe Stunde Stabilisationsübungen über mich ergehen lasse. Anschließend kam dann die Belohnung und ich lockerte die Muskulatur im Whirlpool.

Gesamtzeit in Stunden: 5:06:58
Gesamtkilometer: 132,8
Kilometer pro Stunde: 26
Höhenmeter: 1943
Durchschnittspuls: 72%


TL Lanzarote – 18.03.2008 – Ruhetag

Da ich in diesem Jahr meine ersten drei Radtage hinter mich gebracht habe, stand heute ein Radruhetag an. Auf dem Trainingsplan waren trotzdem zwei Einheiten. Ich sollte Schwimmen und Laufen. Das Laufen habe ich gleich gestrichen, da ich immer noch Probleme mit meinem Oberschenkel hatte und das Schwimmen wollte ich in meinen freien Tag einarbeiten. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mir ein Auto zu mieten und den ganzen Tag die Insel zu erkunden und Fotos zu machen. Nach dem Frühstück habe ich das Auto abgeholt und als ich losfahren wollte, habe ich nur einen wolkenbedeckten Himmel gesehen. Die ganzen Tage war strahlender Sonnenschein. Ausgerechnet heute muss es bewölkt sein. Ich bin trotzdem losgefahren und habe den Norden der Insel erkundet. Bei dem trüben Wetter fiel mir die Motivwahl sehr schwer. Gegen 13:00 Uhr war ich dann wieder im Hotel und habe meine Schwimmeinheit hinter mich gebracht. Danach wollte ich eigentlich noch den Süden anfahren. Das Wetter besserte sich leider nicht und ich habe mich für einen gemütlichen Lesenachmittag entschieden. Auf was für blöde Ideen man kommt, wenn man ohne Familie im Trainingslager ist könnt Ihr an folgendem Bild sehen. Aber irgendwo muss das Rad ja auch seinen Platz haben.


TL Lanzarote – 17.03.2008 – Zweiter Radtag

Vor der zweiten größeren Radtour stand noch eine Schwimmeinheit auf dem Programm. Das mag ich ja überhaupt nicht. Wenn es aber auf dem Trainingsplan steht, dann muss es doch sein. Nach dem Frühstück habe ich mir meine Schwimmsachen geschnappt und bin in das angrenzende Schwimmbad gegangen. Hier in Costa Teguise hat man schon optimale Trainingsmöglichkeiten. Nach 2,5 Kilometer schwimmen habe ich mich dann für die Radtour fertig gemacht. Heute sollten noch ein paar Kilometer mehr gefahren werden als gestern. Auch die Höhenmeter sollten heute zunehmen. Los ging es von Costa Teguise über den bekannten und gehassten Müllberg nach San Bartholome. Weiter ging es auf der Straße 20 über El Grifo die wellige Strecke nach Uga. Von dort aus die Straße 2 nach Playa Blanca Rock und über den gefürchteten Aufstig nach Fermes. Dieser verlangt mir immer allse ab. Dafür kam dann der schöne Küstenteil von La Hoya über El Golfo und zurück auf die Straße 2. Nach dieser angenehmen Strecke kam nochmal ein sehr langer Anstieg durch den Nationalpark Timanfaya bis Tinajo. Von dort aus ging es über die Straße 20 nach San Bartholome und weiter am Müllberg vorbei nach Costa Teguise. Da diese Tour ca. 1500 Höhenmeter hatte, ging sie auch ganz schön in die Beine. Im Hotel angekommen habe ich mich ganz schnell in den Whirlpool begeben und den Tag ausklingen lassen.

Gesamtzeit in Stunden: 4:20:49
Gesamtkilometer: 116
Kilometer pro Stunde: 26,7
Höhenmeter: 1480
Durchschnittspuls: 75%


TL Lanzarote – 16.03.2008 – Erster Radtag

Vor der ersten großen Radtour stand noch Schwimmen im Meer auf dem Programm. Nach dem Frühstück packte ich meinen Neo und ging an den Strand. Bei 17 Grad hat es mich schon Überwindung gekostet, die 1000 Meter zu absolvieren. Als ich genug Wasser zwischen dem Neo und meiner Haut hatte, ging es dann doch und durch das Schwimmen wurde es mir auch warm. Nach dem Schwimmen habe ich mich in die Radklamotten geworfen. Dann ging es zum ersten Mal wieder in Richtung Golfplatz auf dem Weg nach Tahiche. Weiter ging es über Teguise nach La Caleta. Es ist schon brutal, wie einen manchmal der Wind fast zum Stillstand bringen kann und der raue Straßenbelag einem auf mehrere Kilometer alles abverlangt. Weiter ging es dann über die neu asphaltierte Straße nach Soo und La Santa. Nach einer kurzen Pause ging es weiter nach Tinajo und Tinguaton. Dann in Richtung La Geria, La Asomada, Macher, Los Roferos bis nach San Bartholome. Von San Bartholome ging es dann weiter nach Costa Teguise über den Müllberg und der letzten Steigung bei dem Golfplatz zum Hotel.

Gesamtzeit in Stunden: 3:32:09
Gesamtkilometer: 91,6
Kilometer pro Stunde: 25,9
Höhenmeter: 1166
Durchschnittspuls: 74%



TL Lanzarote – 15.03.2008 – Anreisetag Lanzarote

Nach einem angenehmen Flug wurde ich von Daniel (Triathlonschule) auf Lanzarote empfangen. Danach brachte er mich ins Hotel nach Costa Teguise und hat mir noch geholfen meinen Radkoffer ins Zimmer zu bringen. Jetzt musste alles ziemlich schnell gehen, da noch eine Einrollrunde auf dem Programm standen. Rad zusammenbauen, umziehen und los ging es. Da waren sie wieder die Tücken von Lanzarote. Wind, Sonne und rauher Strassenbelag. Ich glaube, man liebt diese Insel oder man hasst sie. Da man in 2 Stunden auf Lanzarote nicht gerade weite Strecken hinter sich bringen kann, ging es in den Norden über Montana Corana, Arrieta bis nach Los Picachos. Der Hinweg war sehr anstrengend, da mir der harte Gegenwind ins Gesicht geblasen hat. Auf dem Rückweg hat mich dann der Rückenwind ins Hotel getragen. So könnte es die nächsten Tage weiter gehen. Mit einem 28 km/h Schnitt kann man auf Lanzarote mehr als zufrieden sein. Leider war es aber auch nur fast flaches Gelende. In den nächsten Tagen wird es bestimmt anders aussehen.

Strecke: Costa Teguise – Montana Corona – Arrieta – Los Picachos – Arrieta – Montana Corona – Costa Teguise
Gesamtkilometer: 50,9
Kilometer pro Stunde: 28
Höhenmeter: –
Durchschnittspuls: 66%