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Ursache IM Frankfurt 2008 vermutlich geklärt…

Lange haben wir spekuliert, warum es mir beim IM Frankfurt 2008 so schlecht erging. Nach vielen Diskussionen und Vermutungen haben wir vermutlich herausgefunden woran es lag. Während meines Trainingslager auf Lanzarote habe ich das Angebot, eine Ernährungsberatung bei Rita Bucher zu machen wahrgenommen. Bei diesem Gespräch wurde auch Vorbereitungsphase vor dem Wettkampf besprochen. Dabei wurde festgestellt, dass die über 20 Liter Wasser in den letzten 5 Tagen zu viel gewesen sein könnten. Da ich auch ständig pinkeln musste, habe ich alle Mineralien verloren und bin somit überhydriert an den Start gegangen. Was dann alles passiert ist, konnte man in den Blogeinträgen des IM Frankfurt 2009 nachlesen. Natürlich ist auch dies nur eine Vermutung, aber schon sehr wahrscheinlich.


Der Winter und das Training

Nach dem Trainingslager bin ich erstmals in ein körperliches Tief gefallen. Alle Trainingseinheiten sind mir sehr schwer gefallen. Es kommt noch dazu, dass fast alle Trainingseinheiten im Dunkeln zu absolvieren sind. Morgens ist es noch dunkel und Abends leider auch noch. Meine Verletzungen haben mir das Training auch nicht schmackhafter gemacht. Dadurch habe ich noch sehr viel Zeit bei Ärzten verbringen müssen. So langsam bessert sich der Zustand und die einzelnen Trainingseinheiten fühlen sich besser an. Beim Schwimmen, meiner „Damussichdurch – Disziplin“ stelle ich gerade fest, was gleiten bedeuten kann. Hoffentlich ist es kein Eintagsfliegengefühl. Laufen fühlt sich im Moment katastrophal an. Es fühlt sich unflüssig und abgehackt an. Jetzt stehen wieder die längeren Läufe an und ich hoffe, dass damit auch wieder das Laufgefühl zurückkommt. Bei der Kälte bevorzuge ich es doch draußen zu laufen, was sich natürlich auch negativ auf das Tempo auswirkt. Durch die kalte Jahreszeit war es nur vereinzelt möglich die Radeinheiten im Freien zu unternehmen. Die Alternative lautet Rolle, oder dasSpinningrad. Auf dem Spinningrad habe ich kein Gefühl für die aktuelle Leistung. Ich musste aber feststellen, dass 3 1/2 Stunden sich auf dem Spinningrad anfühlen wie gefühlte 6 Stunden im Freien. Das sind auch Gründe, warum ich mich nach Sonne sehne :-).


Aktuelles aus dem Trainingsalltag

Die ersten drei Aufbauwochen verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Der Körper gewöhnte sich immer besser an das Training. Leider purzeln die Kilos nicht so schnell wie ich möchte. Deshalb muss ich mich mit 7 Kilo Übergewicht durch das Training schleppen. Die ersten drei Wochen bestanden aus Kraft- Schwimm- und Radtraining. Auf das Laufen musste ich noch verzichten, da sich meine Oberschenkelverletzung nun in Richtung Rücken verschoben hat. Darum habe ich mich auch noch mehr auf das gute Stabilisationstraining eingelassen. Leider hat das alles nichts gebracht. Vor ca. 1 1/2 Wochen habe ich mir den ISG(Iliosakralgelenk) beim Hot Iron blockiert und seitdem geht fast nichts mehr. Zwischendurch schien es besser zu werden und ich habe einen leichten Trainingseinstieg versucht. Jedoch ohne Erfolg. Es hat sich so verschlimmert, dass heute eine PRT (Periradikuläre Therapie) durchgeführt wurde. Die nächsten Tage werden zeigen, ob und wie es weiter geht.


Das Training hat begonnen

Das Training hat wieder begonnen und das Ziel heisst für 2009 wieder einmal Hawaii. Dies soll durch die Qualifikation in Frankfurt erreicht werden. Auf dem Weg dorthin werde ich vermutlich die gleichen Vorbereitungswettkämpfe absolvieren wie in diesem Jahr.
Die ersten Trainingseinheiten habe ich in der 44. Kalenderwoche begonnen. Der Aufwand in den ersten Wochen wird zwischen 10 und 12 Stunden liegen. Nach fast viermonatiger Pause fallen die ersten Trainingskilometer ziemlich schwer. Es wird aber von Tag zu Tag besser. In den nächsten Wochen ist Schwimmen, Radfahren, Krafttraining und Stabi angesagt. Auf das Laufen werde ich noch einige Wochen verzichten müssen, da ich meine alte Verletzung am linken Oberschenkel immer noch nicht los bin. Mittlerweile zieht sich das Problem hoch bis zum Iliosakralgelenk. Ich hoffe, dass ich das Problem durch Rehamaßnahmen in den nächsten Wochen endlich in den Griff bekomme.

Noch 4 Tage: Statusbericht der KW 26

Die erste Taperingwoche war die Hölle. So besch… habe ich mich schon lang nicht mehr gefühlt. Die Umfänge und Intensitäten wurden so weit runter geschraubt, dass man sich eigentlich freuen müsste. Das konnte ich aber nach nicht, da ich mich während und nach den Trainingseinheiten müder und erschöpfter fühlte als in den härtestenBelastungswochen. Aber das ist anscheinend auch der Sinn derTaperingwochen. Nach 13:30 Stunden waren dann die Trainingseinheiten in der KW 26 vorbei. Geschwommen bin ich 5,7 Kilometer, Geradelt bin ich 218 Kilometer und Gelaufen bin ich 49 Kilometer. Das erschreckendste war dann die letzte lange Koppeleinheit. Auf dem Rad fühlte ich mich, als hätte mir jemand meine Zeitfahrmaschine gegen ein Hollandfahrrad () ausgetauscht. Nach der Radeinheit hatte ich auch noch den schlechtesten Schnitt in diesem Jahr gefahren. Abgesehen von den Radeinheiten auf Lanzarote. Aber das kann man ja nicht vergleichen. Das anschließende Koppeln war auch eine Katastrophe. Der Puls ging nur nach oben und die Laufzeit pro Kilometer immer langsamer. Das schlimmste an der Woche war aber, dass sich bei mir plötzlich eine Nervosität einstellte. So was kannte ich noch gar nicht. Nun geht es wirklich bald los.


Noch 13 Tage: Statusbericht KW 25

Die letzte harte Woche ist vorbei. Endlich wird das Training runter gefahren. 20,5 Stunden standen nochmals auf dem Programm und einige schnelle harte Einheiten. Beim Radfahren hatte ich noch einige Tempoeinheiten zu absolvieren, beim Laufen noch ein Tempodauerlauf über eine Stunde und beim Schwimmen die Ironman Strecke von 3,8 Kilometer. Das Schönste an der Woche war, dass der Oberschenkel beim Tempodauerlauf mir nicht um die Ohren geflogen ist. Ich spürte ihn dennoch, aber lange nicht mehr so schlimm, wie in den vergangenen Wochen. Nach der Woche hatte ich dann 9,8 Kilometer geschwommen, 292 Kilometer geradelt und 82 Kilometer gelaufen. Am Wochenende stand dann der letzte Testwettkampf an. In Norderstedtging es über die Olympische Distanz. Für Nichttriathleten heißt das, dass 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen zu absolvieren sind. Mehr darüber in nächsten Blogeintrag.

Hier ist nun der Beweis, warum meine Schwimmzeiten zu wünschen übrig lassen. Fotografieren ist auch eines meiner Hobbys. Und das braucht Zeit (Blende, Zeit, Entfernung,…Knips :-) ).


Noch 19 Tage: Statusbericht KW 24

Nach der Mitteldistanz in Hannover-Limmer stand in der vergangenen Woche Regeneration mit hohen Umfängen und niedriger Intensität an. Insgesamt kamen dann 18 Stunden Training zusammen. Der Oberschenkel hat die Belastungen ganz gut vertragen und ich bin zuversichtlich, dass es bis Frankfurt noch besser wird. Mit den Ergebnissen kann ich ganz zufrieden sein, wenn man berücksichtigt, dass ich jetzt schon seit mehr als 14 Wochen verletzt bin. Auf mein Kilometerkonto sind letzte Woche wieder 366 Kilometer dazu gekommen. Davon 8 Kilometer durchs Schwimmen, 317 Kilometer vom Radeln und 41 Kilometer vom Laufen. Ansonsten war die Woche recht unspektakulär.


Noch 29 Tage – Statusbericht KW 23

Letzte Woche war Erholung pur angesagt. Nur 8 Stunden Training standen auf dem Programm. Diese 8 Stunden hatten es aber in sich. Jede Stunde fühlte sich an, wie 3 oder 4 Stunden Training vor einigen Wochen. So kaputt fühlte ich mich schon lange nicht mehr. Aber das soll auch der Sinn der Erholungswoche sein. Mal schaun, ob das Konzept für die Miteldistanz in Hannover-Limmer aufgeht.


Noch 33 Tage: Statusbericht KW 22

Endlich ist die dritte Belastungswoche vorbei. Obwohl ich in dieser Woche nur 22 Stunden trainiert habe, zeigte mir mein Körper so langsam die Grenzen auf. Die Laufzeiten wurden langsamer und es wurde immer schwerer die Trainingsergebnisse der vergangenen Wochen zu erzielen. Vom Schwimmen will ich gar nicht erst berichten, da jede Schwimmeinheit in einem erschöpften Zustand stattgefunden hat. Insgesamt habe ich in der KW 22 440 Kilometer hinter mich gebracht. Davon 8 Kilometer fürs Schwimmen, 61 Kilometer fürs Laufen und 371 Kilometer fürs Radeln. Höhepunkt dieser Woche sollte eine Radeinheit und die am Sonntag absolvierte RTF Tour inSchenefeld sein. Am Freitag bei der Radeinheit durfte ich den ganzenGA1 Bereich nutzen und wollte einmal einen Schnitt von 34 km/h fahren. Ich konnte machen was ich wollte, ich habe es leider nicht geschafft. Am Ende waren es dann 33,8 km/h. Nach dieser Radeinheit hatte ich dann ganz schön dicke Beine. Am Sonntag bei der RTF Tour sollte es dann eine richtig schnelle Einheit über 150 Kilometer werden. Am Anfang lief alles nach Plan. Ich konnte ganz vorne mitfahren und auch das hohe Starttempo halten. Nach ca. 10 Kilometer trennte sich die RTF Tour und keiner wusste in welche Richtung wir fahren müssen. Die eine Hälfte fuhr geradeaus, die andere fuhr links. Auch ich fuhr links und nach ein paar Kilometer hatten wir festgestellt, dass wir auf der Familytour waren. Ein ortskundiger Radler hat uns dann wieder auf die Strecke zurück geführt. Bei dieser Aktion hatte ich fast 10 Kilometer Führungsarbeit geleistet. Als ich in der Spitzengruppe wieder angekommen bin, fuhren wir ca. 60 Kilometer mit einem 36er Schnitt. Dann kam wieder eine Trennung der RTF Tour und auch diesmal hatten wir die falsche Abzweigung genommen. Nun war ich auf der 110 Kilometer Strecke. Aus dieser Gruppe wollten mit mir nur drei Radler die 150 Kilometerrunde fahren und wir hatten uns dann kurzfristig entschlossen mit der großen Gruppe die 110 Kilometer zu fahren. Leider wurden es keine ganz schnellen 110 Kilometer, da der Kurs sehr eng und sehr kurvig war. Bei den letzten 15 Kilometer habe ich das Tempo zurückgenommen, da ich in den Ampelregionen nicht soviel wie andere riskieren wollte. Am Ziel hatte ich dann einen mageren Schnitt von 35 km/h. In der KW 23 steht nun Erholung an und ich habe in dieser Woche nur 8 Stunden Training :-).

 


Noch 41 Tage: Statusbericht KW 21

Nach der harten vergangenen Woche hatte ich in dieser Woche nur 23,5 Stunden zu trainieren. Ich merkte in dieser Woche, dass mein Körper schon ziemlich müde ist. Am Anfang einer Trainingseinheit fühlten sich die Beine an wie Strohhalme. Nach ca. 20 Minuten hat sich das dann gegeben. Die Laufeinheiten gehen auch nicht mehr so locker wie in den vergangenen Wochen. Diese Woche hatte ich 280 Kilometer Radeln, 61 Kilometer Laufen, 8,4 Kilometer Schwimmen und 2 Stunden Krafttraining hinter mich gebracht. Aus mentaler Schwächemusste ich eine Laufeinheit und eine Krafteinheit ausfallen lassen. Ich habe aber bemerkt, dass dies die richtige Entscheidung war und der Körper fühlte sich am nächsten Tag ein bisschen frischer. Das einzige was mich jetzt noch hindert um meine Zeiten zu verbessern, ist immer noch mein Oberschenkel. Dieser macht mir immer noch Probleme und trotz intensiver Krankengymnastik habe ich bei schnellen Läufen noch erhebliche Schmerzen. Beim Laufen konnte ich deswegen nur einen Schnitt von 4:36 Minuten/Kilometer laufen und beim Radfahren erreichte ich einen Schnitt von 32,6 Kilometer/Stunde. Die Nächste Woche ist auch noch eine Belastungwoche und danach gibt es ein bisschen Erholung.

 


Noch 48 Tage: Statusbericht KW 20

Die anstrengendste Woche seit meiner Triathlonzeit ist vorbei. Die Höhen und Tiefen, die ich in dieser Woche erlebt habe, kann man in einem Statusbericht nicht beschreiben. Fast 32 Stunden sind in dieser ersten Belastungwoche für das Training drauf gegangen. Im Einzelnen waren es 7,9 Kilometer schwimmen, 659 Kilometer radeln, 74 Kilometer laufen und 2 1/2 Stunden Kraft und Stabi. Am Sonntag habe ich dann nach der letzten Radeinheit, die über fünf Stunden ging und nach 163 Kilometer zu Ende war, die letzte Stabieinheit ausfallen lassen. Mental und physisch war ich am Ende. Bin aber mit dieser Woche sehr zufrieden, da ich auch wieder ein paar persönliche Trainingsrekorde aufstellen konnte. Nach 3:30 Stunden radeln konnte ich die anschließende Laufeinheit über 45 Minuten mit einem Schnitt von 4:10 Minuten/Kilometer laufen. Bei dem 2 Stundenlauf am Donnerstag konnte ich einen Schnitt von 4:32 Minuten/Kilometer halten und am Sonntag bei der 5 Stunden Radtour erreichte ich noch einen Schnitt von 32,3 Kilometer/Stunde, obwohl meine Beine von Anfang an nicht pedallieren wollten. Das hing damit zusammen, da ich am Vortag eine 4 Stunden Radtour mit anschließendem 2 Stundenlauf hatte. Bei dem 2 Stundenlauf hatte ich es ein bisschen übertrieben, da ich an utopische Laufzeiten ran wollte. Für alle, die wissen wollen, wie so ein Wochentrainingsplan aussieht, habe ich einen als Bilddatei angehängt


Nachtrag – Statusbericht KW 19

Nach den letzten Umfang- und Intensitätswochen stand nun eine Anpassungswoche mit Belastung an den Pfingsttagen an. Deswegen waren es in dieser Woche auch nur 14,5 Trainingstunden. Schwimmen musste diese Woche leider komplett ausfallen, da ich mir am Oberschenkel einen Abszess angelacht habe. Der Oberschenkel ist auch noch nicht ausgeheilt und schon wieder etwas neues. Zum Glück ist der Abszess an einer Stelle, an der er micht beim Radfahren und Laufen behindert. Nach 284 Kilometer radeln, 52 Kilometer laufen und 2 Stunden Stabi war diese Woche dann auch schon geschafft. In dieser Woche konte ich mal wieder einen persönlichen Trainingsrekord über 1 1/2 Stunden laufen aufstellen. Diesmal habe ich es geschafft einen Schnitt von 4:20 Minuten/Kilometer zu laufen. Da diese Werte alle bei einem durchschnittlichen Puls von 75 Prozent gelaufen werden, ist das Wohlbefinden nach den Läufen auch noch gegeben. Auch der durchschnittliche Radschnitt von 32,8 Kilometer/Stunde ist erfreulich

 


Nachtrag – Statusbericht KW 18

Eine besondere Woche ist vorbei. Mein neuer Rahmen für das Rad ist endlich mit allen Komponenten verbaut worden und die ersten Testfahrten verliefen hervorragend. Jetzt weis ich endlich, was es bedeutet, Druck auf die Pedale zu bekommen. Auch die Aeroposition ist verdammt bequem. Alles in allem eine sehr zufriedenstellende Wahl, das Cervelo P3C. Fast 23 Stunden habe ich in der vergangenen Woche trainiert. 5,4 Kilometer schwimmen, 302 Kilometer radeln, 70 Kilometer laufen und 2 Stunden Kraft und Stabi waren es in dieser Woche. Die Radeinheiten sind diese Woche natürlich ein Selbstgängergewesen. Meinen Schnitt pro Stunde konnte ich um 2 bis 3 Kilometer verbessern. Höhepunkt dieser Woche war aber mein persönlicher Trainingsrekord über 1 1/2 Stunden und 2 Stunden laufen. Beim 1 1/2 Stundenlauf konnte ich einen Schnitt von 4:27 Minuten/Kilometer er laufen und beim 2 Stundenlauf einen Schnitt von 4:32 Minuten/Kilometer

 


Nachtrag – Statusbericht KW 17

Der Aufwand für diese Woche war ähnlich der vorigen Woche. Ca. 19 Stunden Training standen auf dem Programm. Nach 5,4 Kilometer schwimmen, 302 Kilometer radeln und 70 Kilometer laufen war die Woche vorbei. Höhepunkt der Woche war die RTF Tour in HamburgHamm. Die Tour ging über 120 Kilometer, die ich mit einem 36er Schnitt absolviert habe. Es war auch eine sehr schöne Abschiedstour für meinen Pearlrahmen. Leider muss ich mich von diesem verabschieden, da sich Risse gebildet haben und bei der genaueren Untersuchung wurden weitere Haarrisse entdeckt. Am Montag, den 28.04. wird mein neues Rad aufgebaut. Damit meine ich, dass meine alten Komponenten an meinen neuen Rahmen angebaut werden. Nach langem Kampf und nervenaufreibenden vier Wochen ist es nun ein Cervelo Rahmen geworden. Die Geschichte ist ganz lustig, aber für diesen Blog zu lang. In Kürze: Zu dem Cervelo Rahmen bin ich über einen BMC Rahmen, ISAAC Rahmen, Ceepo Rahmen und unzähligen Telefonaten gekommen. Insider wissen Bescheid :-).


Nachtrag – Statusbericht KW 16

Diese Woche habe ich fast 20 Stunden für das Training aufgewendet. Dabei bin ich 8,4 Kilometer geschwommen, 275 Kilometer geradelt und 70 Kilometer gelaufen. Nebenbei stand noch Stabi und Hot Iron auf dem Programm. Außer, dass das Wetter im Moment sehr bescheiden ist und ich mehrere Schichten an Trainingskleidung tragen muss, gibt es nichts besonderes in dieser Woche zu berichten. Neben dem Training habe ich zurzeit noch 2 mal die Woche Krankengymnastik. Diese verdammte Zerrung kostet mich noch die letzten Nerven.

 


Nachtrag – Statusbericht KW 15

Endlich konnte ich wieder alle Trainingseinheiten in der vergangenen Woche absolvieren. Schmerzen im Oberschenkel habe ich immer noch, sie sind aber zum großen Teil erträglich und es wird auch zum Glück nicht schlimmer. Am Dienstag hatte ich dann die ersehnte MRT Untersuchung, mit der endlich eine Diagnose erstellt werden konnte. Man kann es kaum glauben, aber es ist eine Zerrung. Mir ist nicht ganz klar, dass kaum ein Arzt, diese Diagnose in Betracht gezogen hat. Egal, nun ist schon so viel Zeit vergangen und jetzt heißt es nach vorne schauen. Nun bekomme ich zusätzlich Krankengymnastik und hoffe, dass ich den Oberschenkel schnellst möglich in den Griff bekomme. In der letzten Woche standen hauptsächlich Schwimm- und Laufeinheiten, kombiniert mit Stabi und Krafttraining auf dem Programm. Das Training verlief ohne besondere Vorkommnisse.


Nachtrag – Statusbericht KW 14

In dieser Woche habe ich das Training wieder aufgenommen. Wenn mir schon kein Arzt sagen kann, was ich für ein Problem im linken hinteren Oberschenkel habe, dann kann ich auch trainieren. Die Umfänge sind auch nicht so hoch und manche Trainingseinheiten musste ich trotzdem kürzen, oder auch ganz ausfallen lassen. Insgesamt habe ich drei unfreiwillige Ruhetage eingelegt. Leider gab es immer noch keine konkrete Diagnose von den Ärzten. Eine MRT Untersuchung soll nun Klarheit bringen. Durch Zufall habe ich über Beziehungen einen Termin bei einem Radiologen für nächsten Dienstag bekommen. Generell muss man mindestens drei bis vier Wochen auf einen MRT Termin warten. Bis dahin ist einem ja der Oberschenkel schon abgefallen! Glück gehabt, dass manchmal Vitamin B einem zu Hilfe kommt. Nun liegt die ganze Hoffnung wieder einmal in der nächsten Woche.

 


Nachtrag – Statusbericht KW 13

Nach den anstrengenden Tagen auf Lanzarote stand in dieser Woche „Erholung“ auf dem Programm. Leider hatten sich die Schmerzen im linken hinteren Oberschenkel verstärkt und einige Arztbesuche standen auf dem Terminplan. Jedoch zeigten sich die Ärzte nicht gerade engagiert. Aus deren Sicht ist die Verletzung anscheinend nicht so schlimm, dass es einen interessanten Fall darstellt. Deswegen bin ich bei einigen Ärzten abgeblitzt mit dem Kommentar: Das wird schon wieder. Ich hoffe nun, dass nächste Woche mehr Klarheit in die Sache kommt, wenn ich weitere Ärzte konsultiert habe. Das war auch der Grund, warum ich fast die ganze Woche nicht trainiert habe. Der Testlauf am Wochenende war leider sehr negativ und die Schmerzen im Oberschenkel wurden immer schlimmer.


TL Lanzarote – 17.03.2008 – Zweiter Radtag

Vor der zweiten größeren Radtour stand noch eine Schwimmeinheit auf dem Programm. Das mag ich ja überhaupt nicht. Wenn es aber auf dem Trainingsplan steht, dann muss es doch sein. Nach dem Frühstück habe ich mir meine Schwimmsachen geschnappt und bin in das angrenzende Schwimmbad gegangen. Hier in Costa Teguise hat man schon optimale Trainingsmöglichkeiten. Nach 2,5 Kilometer schwimmen habe ich mich dann für die Radtour fertig gemacht. Heute sollten noch ein paar Kilometer mehr gefahren werden als gestern. Auch die Höhenmeter sollten heute zunehmen. Los ging es von Costa Teguise über den bekannten und gehassten Müllberg nach San Bartholome. Weiter ging es auf der Straße 20 über El Grifo die wellige Strecke nach Uga. Von dort aus die Straße 2 nach Playa Blanca Rock und über den gefürchteten Aufstig nach Fermes. Dieser verlangt mir immer allse ab. Dafür kam dann der schöne Küstenteil von La Hoya über El Golfo und zurück auf die Straße 2. Nach dieser angenehmen Strecke kam nochmal ein sehr langer Anstieg durch den Nationalpark Timanfaya bis Tinajo. Von dort aus ging es über die Straße 20 nach San Bartholome und weiter am Müllberg vorbei nach Costa Teguise. Da diese Tour ca. 1500 Höhenmeter hatte, ging sie auch ganz schön in die Beine. Im Hotel angekommen habe ich mich ganz schnell in den Whirlpool begeben und den Tag ausklingen lassen.

Gesamtzeit in Stunden: 4:20:49
Gesamtkilometer: 116
Kilometer pro Stunde: 26,7
Höhenmeter: 1480
Durchschnittspuls: 75%


TL Lanzarote – 16.03.2008 – Erster Radtag

Vor der ersten großen Radtour stand noch Schwimmen im Meer auf dem Programm. Nach dem Frühstück packte ich meinen Neo und ging an den Strand. Bei 17 Grad hat es mich schon Überwindung gekostet, die 1000 Meter zu absolvieren. Als ich genug Wasser zwischen dem Neo und meiner Haut hatte, ging es dann doch und durch das Schwimmen wurde es mir auch warm. Nach dem Schwimmen habe ich mich in die Radklamotten geworfen. Dann ging es zum ersten Mal wieder in Richtung Golfplatz auf dem Weg nach Tahiche. Weiter ging es über Teguise nach La Caleta. Es ist schon brutal, wie einen manchmal der Wind fast zum Stillstand bringen kann und der raue Straßenbelag einem auf mehrere Kilometer alles abverlangt. Weiter ging es dann über die neu asphaltierte Straße nach Soo und La Santa. Nach einer kurzen Pause ging es weiter nach Tinajo und Tinguaton. Dann in Richtung La Geria, La Asomada, Macher, Los Roferos bis nach San Bartholome. Von San Bartholome ging es dann weiter nach Costa Teguise über den Müllberg und der letzten Steigung bei dem Golfplatz zum Hotel.

Gesamtzeit in Stunden: 3:32:09
Gesamtkilometer: 91,6
Kilometer pro Stunde: 25,9
Höhenmeter: 1166
Durchschnittspuls: 74%



Nachtrag – Statusbericht KW 11

Leider hat sich der Zustand meines Oberschenkels nicht gebessert und es mussten wieder einige Trainingseinheiten ausfallen lassen. Ohne Schmerzen kann ich im Moment nur Schwimmen und Radfahren. Da ich beim Radfahren keine, bzw. nur geringfügige Schmerzen habe, werde ich auf alle Fälle nach Lanzarote fliegen und das Radtrainingslager absolvieren.


Nachtrag – Statusbericht KW 10

Diese Woche war nicht gerade das, was man als erfolgreich abhaken könnte. Viele Trainingstage musste ich ausfallen lassen, da sich der Zustand des Oberschenkels dramatisch verschlechtert hat. Ich wurde zweimal gespritzt, aber auch das hat nicht geholfen. Leider konnte der Verdacht auf Muskelfaseranriß per Sonographie nicht bestätigt werden. Jedoch liegt weiterhin die Vermutung nahe, dass ein Muskelfaseranriß ist. Hoffentlich verbessert sich der Zustand, dass ich am 15. März wie geplant ins Trainingslager nach Lanzarote fliegen kann.


Noch 124 Tage – Statusbericht KW 9

Bald bin ich an der magischen 90 Tage Vorbereitungszeit. In der vergangenen Woche haben sich die Umfänge leicht erhöht. Aus familiären Gründen musste ich 2 Trainingstage zu Erholungstage erklären. Dadurch ist am Donnerstag ein 1:30 Stundenlauf und das Eisenheben ausgefallen. Am Samstag musste ich das Schwimmen ins Wasser fallen lassen. Das kommt schon mal vor und ist auch kein Beinbruch. Apropos Beinbruch, am Sonntag beim 2:20 Stundenlauf hatte ich ganz schöne Probleme mit meinem linken hinteren Oberschenkel. Leider ist das die Stelle, an der ich letztes Jahr kurz vor IM Zürich einen Muskelfaserriß erlitten habe. Mal schauen was derDoc sagt. Höhepunkt in dieser Woche waren natürlich die ersten beiden Radausfahrten bei strahlendem Sonnenschein und 4 Grad. Enttäuschend waren bei den Höhepunkten aber die Daten. Das Durchschnittstempo einmal von 29 km/h und 29,8 km/h sind nicht gerade das was ich mir vorstelle. Der anschließende 30 Minutenlauf mit 80% Puls war dann schon besser und mit 4:14 m/km war ich zufrieden. Insgesamt habe ich letzte Woche 196,5 Kilometer abgearbeitet und dafür 13:21 Stunden aufgebracht.

 


Noch 131 Tage – Statusbericht KW 8

In der KW 8 stand die erste Umfangswoche an. Die ganze Woche über fühlte ich mich ein bisschen schwach und angegriffen durch den Pollenflug. Augenbrennen, Schnupfen und ständiges Niesen haben mich ganz schön geschwächt und dies schon im Februar. Insgesamt habe ich in der KW 8 148,5 Kilometer hinter mich gebracht. Der größte Teil durch Radfahren, 74,7 Kilometer. Dies ist eigentlich noch gar nichts, aber zur Zeit steht das Schwimmen und Laufen im Vordergrund. Dann habe ich 65,7 Kilometer in den Laufschuhen verbracht und 8,1 Kilometer im Wasser. Für echte Triathlonis ist das immer noch nicht viel, aber es waren auch nur 12 Stunden Training in dieser Woche. Mein persönlicher Höhepunkt in dieser Woche war das durchschnittliche Tempo beim 2:10 Stunden Lauf. Das ich diesen Lauf mit 4:35 Minuten/Kilometer und bei einem durchschnittlichen Puls von 78% laufe werde, hätte ich nicht gedacht und war nach den 2:10 Stunden überrascht. Mal schauen, wie die nächste Woche verläuft. Es stehen die ersten Radeinheiten im Freien an. Hoffentlich spielt das Wetter mit.