Swim, Cycling and Run

Posts tagged “Statusbericht

Noch 1 Tag: Vierter Tag in Frankfurt

Guten Morgen Deutschland hieß es heute gegen 7:00 Uhr. Nicht mehr ganz 24 Stunden bis zum Start. Nach einem guten Frühstück habe ich nochmals alle Wechselbeutel und das Rad überprüft. Nun war es an der Zeit das Rad und die Wechselbeutel in der Wechselzone 1 amLangener See abzugeben. Da ich sehr früh dran war, gab es keine Probleme mit Parkplätzen. An der Wechselzone 1 wurde das Rad von den Kampfrichtern kontrolliert. Da die Kampfrichter nichts zu beanstanden hatten, wurde ich von einer netten Dame an meinen Platz mit der Nummer 305 gebracht. Dort habe ich dann mein Rad und den blauen Wechselbeutel abgestellt. Danach habe ich mich noch mal an den See begeben und als ich den See betrachtete und links neben mir jemand auftauchte, stellte ich fest, dass es Faris war. Nach einem kleinen Schnack über das aufgehobene Neoverbot haben wir uns verabschiedet und ich bin ins Hotel gefahren. Dort angekommen, habe ich meine Laufschuhe gepackt und bin 5 Minuten die Straße rauf und runter gelaufen. Nach dem Duschen habe ich mich ausgeruht und gegen 12:30 Uhr kamen meine Eltern. Zusammen sind wir noch etwas Essen gegangen. Jetzt steht Ruhe auf dem Programm und um 15:00 Uhr gibt es noch Kaffee. Danach steht wieder Ruhe auf dem Programm. Gegen 18:00 werde ich dann noch mit meinen Eltern und meinem Bruder mit Quasitante etwas Essen. Natürlich Pasta, Pastaund nochmals Pasta. Um 20:00 werde ich dann ins Bett gehen und versuchen zu schlafen. Der Wecker klingelt nämlich um 4:00 Uhr. Es kann los gehen. Eins steht fest! Ich werde das Ding rocken. See you.

Ironman Frankfurt live erleben
Wenn Ihr das Wettkampfgeschehen am Sonntag live erleben wollt, dann habt ihr folgende Möglichkeiten:
1. Ihr kommt noch ganz schnell nach Frankfurt :-)
2. Fernsehen: Auf HR3 wird ab 10:00 Uhr der Ironman Frankfurt live übertragen
3. Internet: Unter www.ironman.com könnt Ihr Athleteninformation abrufen Unter Track an Athlete gebt Ihr den Namen oder die Startnummer ein. Natürlich meine Startnummer. Zur Erinnerung, ich starte mit der 305.

Nun gebe ich mal etwas internes frei. Im Internet gibt es einen Durchgangszeitrechner für die Ironmanstrecke Frankfurt. MeineTrainerin hat damit etwas gespielt und ein paar Zeiten eingeben, die sie mir zutraut. Folgendes kam dabei heraus:

Durchgangszeiten Jürgen Utz Go 305

Morgen werden wir sehen, ob die Zeiten, die aus der Kugel kommen, realistisch sind. Die notwendige Spannung habe ich schon aufgebaut und ich verspreche Euch, dass ich das Ding rocken werde :-).


Noch 2 Tage: Dritter Tag in Frankfurt

Letzte Nacht habe ich zum Glück wesentlich besser geschlafen. Um 7:30 Uhr klingelte der Wecker. Nach einem kurzen Frühstück ging es direkt aufs Rad. Nein, keine richtige Trainingseinheit. 40 Minuten das Rad nur rollen lassen und die Schaltung kontrollieren. Sinnvoll ist auch, zu prüfen, ob alle Teile am Rad fest sitzen. Da auf der Radstrecke einKopfsteinpflasterstück von ca. 700 Meter zu befahren ist, sollten alle Teile gut befestigt sein. Nach dem Radcheck habe ich meineSchwimmsachen gepackt und bin zum Langener Waldsee gefahren. Dort habe ich mich gegen den Neo entschieden und plantschte noch mal 20 Minuten im See. Als nächstes stand die Laufstrecke auf dem Programm. In der Innenstadt habe ich mein Mountain Bike geschnappt und bin die komplette Laufstrecke einmal abgefahren. Ich glaube, dass sich die Kampfrichter beim vermessen der Strecke vertan haben. Mir kam es vor, wie wenn ich 20 Kilometer gefahren wäre. Die ständigenBrückenüberquerungen werden auch der Hammer. Das geht richtig in die Beine. Leider war dann immer noch nicht Ruhe angesagt.Anschließend ging es in die Eissporthalle nach Frankfurt – Bornheim. Das war schon ganz schön aufregend. So langsam geht es dem Tag X entgegen. Nach der Wettkampfbesprechung bin ich nochmals die 80 Kilometer lange Radrunde abgefahren. Gegen 18:45 Uhr war ich dann wieder in Frankfurt – Bornheim zur Pastaparty. Dort habe ich mir einenriesigen Teller Pasta und Salat gegönnt. Dann wurde es aber auch Zeit ins Hotel zu fahren. Die Wechselbeutel mussten noch gepackt werden. Morgen zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr darf ich mein Radeinchecken und die Wechselbeutel abgeben. Mann ist das aufregend. Zur Zeit habe ich einen Ruhepuls, der einer GA1 Trainingseinheit entspricht. In diesem Sinne: Schlaft gut und bis Morgen!


Noch 4 Tage: Statusbericht der KW 26

Die erste Taperingwoche war die Hölle. So besch… habe ich mich schon lang nicht mehr gefühlt. Die Umfänge und Intensitäten wurden so weit runter geschraubt, dass man sich eigentlich freuen müsste. Das konnte ich aber nach nicht, da ich mich während und nach den Trainingseinheiten müder und erschöpfter fühlte als in den härtestenBelastungswochen. Aber das ist anscheinend auch der Sinn derTaperingwochen. Nach 13:30 Stunden waren dann die Trainingseinheiten in der KW 26 vorbei. Geschwommen bin ich 5,7 Kilometer, Geradelt bin ich 218 Kilometer und Gelaufen bin ich 49 Kilometer. Das erschreckendste war dann die letzte lange Koppeleinheit. Auf dem Rad fühlte ich mich, als hätte mir jemand meine Zeitfahrmaschine gegen ein Hollandfahrrad () ausgetauscht. Nach der Radeinheit hatte ich auch noch den schlechtesten Schnitt in diesem Jahr gefahren. Abgesehen von den Radeinheiten auf Lanzarote. Aber das kann man ja nicht vergleichen. Das anschließende Koppeln war auch eine Katastrophe. Der Puls ging nur nach oben und die Laufzeit pro Kilometer immer langsamer. Das schlimmste an der Woche war aber, dass sich bei mir plötzlich eine Nervosität einstellte. So was kannte ich noch gar nicht. Nun geht es wirklich bald los.


Noch 13 Tage: Statusbericht KW 25

Die letzte harte Woche ist vorbei. Endlich wird das Training runter gefahren. 20,5 Stunden standen nochmals auf dem Programm und einige schnelle harte Einheiten. Beim Radfahren hatte ich noch einige Tempoeinheiten zu absolvieren, beim Laufen noch ein Tempodauerlauf über eine Stunde und beim Schwimmen die Ironman Strecke von 3,8 Kilometer. Das Schönste an der Woche war, dass der Oberschenkel beim Tempodauerlauf mir nicht um die Ohren geflogen ist. Ich spürte ihn dennoch, aber lange nicht mehr so schlimm, wie in den vergangenen Wochen. Nach der Woche hatte ich dann 9,8 Kilometer geschwommen, 292 Kilometer geradelt und 82 Kilometer gelaufen. Am Wochenende stand dann der letzte Testwettkampf an. In Norderstedtging es über die Olympische Distanz. Für Nichttriathleten heißt das, dass 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen zu absolvieren sind. Mehr darüber in nächsten Blogeintrag.

Hier ist nun der Beweis, warum meine Schwimmzeiten zu wünschen übrig lassen. Fotografieren ist auch eines meiner Hobbys. Und das braucht Zeit (Blende, Zeit, Entfernung,…Knips :-) ).


Noch 19 Tage: Statusbericht KW 24

Nach der Mitteldistanz in Hannover-Limmer stand in der vergangenen Woche Regeneration mit hohen Umfängen und niedriger Intensität an. Insgesamt kamen dann 18 Stunden Training zusammen. Der Oberschenkel hat die Belastungen ganz gut vertragen und ich bin zuversichtlich, dass es bis Frankfurt noch besser wird. Mit den Ergebnissen kann ich ganz zufrieden sein, wenn man berücksichtigt, dass ich jetzt schon seit mehr als 14 Wochen verletzt bin. Auf mein Kilometerkonto sind letzte Woche wieder 366 Kilometer dazu gekommen. Davon 8 Kilometer durchs Schwimmen, 317 Kilometer vom Radeln und 41 Kilometer vom Laufen. Ansonsten war die Woche recht unspektakulär.


Noch 29 Tage – Statusbericht KW 23

Letzte Woche war Erholung pur angesagt. Nur 8 Stunden Training standen auf dem Programm. Diese 8 Stunden hatten es aber in sich. Jede Stunde fühlte sich an, wie 3 oder 4 Stunden Training vor einigen Wochen. So kaputt fühlte ich mich schon lange nicht mehr. Aber das soll auch der Sinn der Erholungswoche sein. Mal schaun, ob das Konzept für die Miteldistanz in Hannover-Limmer aufgeht.


Noch 33 Tage: Statusbericht KW 22

Endlich ist die dritte Belastungswoche vorbei. Obwohl ich in dieser Woche nur 22 Stunden trainiert habe, zeigte mir mein Körper so langsam die Grenzen auf. Die Laufzeiten wurden langsamer und es wurde immer schwerer die Trainingsergebnisse der vergangenen Wochen zu erzielen. Vom Schwimmen will ich gar nicht erst berichten, da jede Schwimmeinheit in einem erschöpften Zustand stattgefunden hat. Insgesamt habe ich in der KW 22 440 Kilometer hinter mich gebracht. Davon 8 Kilometer fürs Schwimmen, 61 Kilometer fürs Laufen und 371 Kilometer fürs Radeln. Höhepunkt dieser Woche sollte eine Radeinheit und die am Sonntag absolvierte RTF Tour inSchenefeld sein. Am Freitag bei der Radeinheit durfte ich den ganzenGA1 Bereich nutzen und wollte einmal einen Schnitt von 34 km/h fahren. Ich konnte machen was ich wollte, ich habe es leider nicht geschafft. Am Ende waren es dann 33,8 km/h. Nach dieser Radeinheit hatte ich dann ganz schön dicke Beine. Am Sonntag bei der RTF Tour sollte es dann eine richtig schnelle Einheit über 150 Kilometer werden. Am Anfang lief alles nach Plan. Ich konnte ganz vorne mitfahren und auch das hohe Starttempo halten. Nach ca. 10 Kilometer trennte sich die RTF Tour und keiner wusste in welche Richtung wir fahren müssen. Die eine Hälfte fuhr geradeaus, die andere fuhr links. Auch ich fuhr links und nach ein paar Kilometer hatten wir festgestellt, dass wir auf der Familytour waren. Ein ortskundiger Radler hat uns dann wieder auf die Strecke zurück geführt. Bei dieser Aktion hatte ich fast 10 Kilometer Führungsarbeit geleistet. Als ich in der Spitzengruppe wieder angekommen bin, fuhren wir ca. 60 Kilometer mit einem 36er Schnitt. Dann kam wieder eine Trennung der RTF Tour und auch diesmal hatten wir die falsche Abzweigung genommen. Nun war ich auf der 110 Kilometer Strecke. Aus dieser Gruppe wollten mit mir nur drei Radler die 150 Kilometerrunde fahren und wir hatten uns dann kurzfristig entschlossen mit der großen Gruppe die 110 Kilometer zu fahren. Leider wurden es keine ganz schnellen 110 Kilometer, da der Kurs sehr eng und sehr kurvig war. Bei den letzten 15 Kilometer habe ich das Tempo zurückgenommen, da ich in den Ampelregionen nicht soviel wie andere riskieren wollte. Am Ziel hatte ich dann einen mageren Schnitt von 35 km/h. In der KW 23 steht nun Erholung an und ich habe in dieser Woche nur 8 Stunden Training :-).

 


Noch 41 Tage: Statusbericht KW 21

Nach der harten vergangenen Woche hatte ich in dieser Woche nur 23,5 Stunden zu trainieren. Ich merkte in dieser Woche, dass mein Körper schon ziemlich müde ist. Am Anfang einer Trainingseinheit fühlten sich die Beine an wie Strohhalme. Nach ca. 20 Minuten hat sich das dann gegeben. Die Laufeinheiten gehen auch nicht mehr so locker wie in den vergangenen Wochen. Diese Woche hatte ich 280 Kilometer Radeln, 61 Kilometer Laufen, 8,4 Kilometer Schwimmen und 2 Stunden Krafttraining hinter mich gebracht. Aus mentaler Schwächemusste ich eine Laufeinheit und eine Krafteinheit ausfallen lassen. Ich habe aber bemerkt, dass dies die richtige Entscheidung war und der Körper fühlte sich am nächsten Tag ein bisschen frischer. Das einzige was mich jetzt noch hindert um meine Zeiten zu verbessern, ist immer noch mein Oberschenkel. Dieser macht mir immer noch Probleme und trotz intensiver Krankengymnastik habe ich bei schnellen Läufen noch erhebliche Schmerzen. Beim Laufen konnte ich deswegen nur einen Schnitt von 4:36 Minuten/Kilometer laufen und beim Radfahren erreichte ich einen Schnitt von 32,6 Kilometer/Stunde. Die Nächste Woche ist auch noch eine Belastungwoche und danach gibt es ein bisschen Erholung.

 


Noch 48 Tage: Statusbericht KW 20

Die anstrengendste Woche seit meiner Triathlonzeit ist vorbei. Die Höhen und Tiefen, die ich in dieser Woche erlebt habe, kann man in einem Statusbericht nicht beschreiben. Fast 32 Stunden sind in dieser ersten Belastungwoche für das Training drauf gegangen. Im Einzelnen waren es 7,9 Kilometer schwimmen, 659 Kilometer radeln, 74 Kilometer laufen und 2 1/2 Stunden Kraft und Stabi. Am Sonntag habe ich dann nach der letzten Radeinheit, die über fünf Stunden ging und nach 163 Kilometer zu Ende war, die letzte Stabieinheit ausfallen lassen. Mental und physisch war ich am Ende. Bin aber mit dieser Woche sehr zufrieden, da ich auch wieder ein paar persönliche Trainingsrekorde aufstellen konnte. Nach 3:30 Stunden radeln konnte ich die anschließende Laufeinheit über 45 Minuten mit einem Schnitt von 4:10 Minuten/Kilometer laufen. Bei dem 2 Stundenlauf am Donnerstag konnte ich einen Schnitt von 4:32 Minuten/Kilometer halten und am Sonntag bei der 5 Stunden Radtour erreichte ich noch einen Schnitt von 32,3 Kilometer/Stunde, obwohl meine Beine von Anfang an nicht pedallieren wollten. Das hing damit zusammen, da ich am Vortag eine 4 Stunden Radtour mit anschließendem 2 Stundenlauf hatte. Bei dem 2 Stundenlauf hatte ich es ein bisschen übertrieben, da ich an utopische Laufzeiten ran wollte. Für alle, die wissen wollen, wie so ein Wochentrainingsplan aussieht, habe ich einen als Bilddatei angehängt


Nachtrag – Statusbericht KW 19

Nach den letzten Umfang- und Intensitätswochen stand nun eine Anpassungswoche mit Belastung an den Pfingsttagen an. Deswegen waren es in dieser Woche auch nur 14,5 Trainingstunden. Schwimmen musste diese Woche leider komplett ausfallen, da ich mir am Oberschenkel einen Abszess angelacht habe. Der Oberschenkel ist auch noch nicht ausgeheilt und schon wieder etwas neues. Zum Glück ist der Abszess an einer Stelle, an der er micht beim Radfahren und Laufen behindert. Nach 284 Kilometer radeln, 52 Kilometer laufen und 2 Stunden Stabi war diese Woche dann auch schon geschafft. In dieser Woche konte ich mal wieder einen persönlichen Trainingsrekord über 1 1/2 Stunden laufen aufstellen. Diesmal habe ich es geschafft einen Schnitt von 4:20 Minuten/Kilometer zu laufen. Da diese Werte alle bei einem durchschnittlichen Puls von 75 Prozent gelaufen werden, ist das Wohlbefinden nach den Läufen auch noch gegeben. Auch der durchschnittliche Radschnitt von 32,8 Kilometer/Stunde ist erfreulich

 


Nachtrag – Statusbericht KW 18

Eine besondere Woche ist vorbei. Mein neuer Rahmen für das Rad ist endlich mit allen Komponenten verbaut worden und die ersten Testfahrten verliefen hervorragend. Jetzt weis ich endlich, was es bedeutet, Druck auf die Pedale zu bekommen. Auch die Aeroposition ist verdammt bequem. Alles in allem eine sehr zufriedenstellende Wahl, das Cervelo P3C. Fast 23 Stunden habe ich in der vergangenen Woche trainiert. 5,4 Kilometer schwimmen, 302 Kilometer radeln, 70 Kilometer laufen und 2 Stunden Kraft und Stabi waren es in dieser Woche. Die Radeinheiten sind diese Woche natürlich ein Selbstgängergewesen. Meinen Schnitt pro Stunde konnte ich um 2 bis 3 Kilometer verbessern. Höhepunkt dieser Woche war aber mein persönlicher Trainingsrekord über 1 1/2 Stunden und 2 Stunden laufen. Beim 1 1/2 Stundenlauf konnte ich einen Schnitt von 4:27 Minuten/Kilometer er laufen und beim 2 Stundenlauf einen Schnitt von 4:32 Minuten/Kilometer

 


Nachtrag – Statusbericht KW 17

Der Aufwand für diese Woche war ähnlich der vorigen Woche. Ca. 19 Stunden Training standen auf dem Programm. Nach 5,4 Kilometer schwimmen, 302 Kilometer radeln und 70 Kilometer laufen war die Woche vorbei. Höhepunkt der Woche war die RTF Tour in HamburgHamm. Die Tour ging über 120 Kilometer, die ich mit einem 36er Schnitt absolviert habe. Es war auch eine sehr schöne Abschiedstour für meinen Pearlrahmen. Leider muss ich mich von diesem verabschieden, da sich Risse gebildet haben und bei der genaueren Untersuchung wurden weitere Haarrisse entdeckt. Am Montag, den 28.04. wird mein neues Rad aufgebaut. Damit meine ich, dass meine alten Komponenten an meinen neuen Rahmen angebaut werden. Nach langem Kampf und nervenaufreibenden vier Wochen ist es nun ein Cervelo Rahmen geworden. Die Geschichte ist ganz lustig, aber für diesen Blog zu lang. In Kürze: Zu dem Cervelo Rahmen bin ich über einen BMC Rahmen, ISAAC Rahmen, Ceepo Rahmen und unzähligen Telefonaten gekommen. Insider wissen Bescheid :-).


Nachtrag – Statusbericht KW 16

Diese Woche habe ich fast 20 Stunden für das Training aufgewendet. Dabei bin ich 8,4 Kilometer geschwommen, 275 Kilometer geradelt und 70 Kilometer gelaufen. Nebenbei stand noch Stabi und Hot Iron auf dem Programm. Außer, dass das Wetter im Moment sehr bescheiden ist und ich mehrere Schichten an Trainingskleidung tragen muss, gibt es nichts besonderes in dieser Woche zu berichten. Neben dem Training habe ich zurzeit noch 2 mal die Woche Krankengymnastik. Diese verdammte Zerrung kostet mich noch die letzten Nerven.

 


Nachtrag – Statusbericht KW 15

Endlich konnte ich wieder alle Trainingseinheiten in der vergangenen Woche absolvieren. Schmerzen im Oberschenkel habe ich immer noch, sie sind aber zum großen Teil erträglich und es wird auch zum Glück nicht schlimmer. Am Dienstag hatte ich dann die ersehnte MRT Untersuchung, mit der endlich eine Diagnose erstellt werden konnte. Man kann es kaum glauben, aber es ist eine Zerrung. Mir ist nicht ganz klar, dass kaum ein Arzt, diese Diagnose in Betracht gezogen hat. Egal, nun ist schon so viel Zeit vergangen und jetzt heißt es nach vorne schauen. Nun bekomme ich zusätzlich Krankengymnastik und hoffe, dass ich den Oberschenkel schnellst möglich in den Griff bekomme. In der letzten Woche standen hauptsächlich Schwimm- und Laufeinheiten, kombiniert mit Stabi und Krafttraining auf dem Programm. Das Training verlief ohne besondere Vorkommnisse.


Nachtrag – Statusbericht KW 14

In dieser Woche habe ich das Training wieder aufgenommen. Wenn mir schon kein Arzt sagen kann, was ich für ein Problem im linken hinteren Oberschenkel habe, dann kann ich auch trainieren. Die Umfänge sind auch nicht so hoch und manche Trainingseinheiten musste ich trotzdem kürzen, oder auch ganz ausfallen lassen. Insgesamt habe ich drei unfreiwillige Ruhetage eingelegt. Leider gab es immer noch keine konkrete Diagnose von den Ärzten. Eine MRT Untersuchung soll nun Klarheit bringen. Durch Zufall habe ich über Beziehungen einen Termin bei einem Radiologen für nächsten Dienstag bekommen. Generell muss man mindestens drei bis vier Wochen auf einen MRT Termin warten. Bis dahin ist einem ja der Oberschenkel schon abgefallen! Glück gehabt, dass manchmal Vitamin B einem zu Hilfe kommt. Nun liegt die ganze Hoffnung wieder einmal in der nächsten Woche.

 


Nachtrag – Statusbericht KW 13

Nach den anstrengenden Tagen auf Lanzarote stand in dieser Woche „Erholung“ auf dem Programm. Leider hatten sich die Schmerzen im linken hinteren Oberschenkel verstärkt und einige Arztbesuche standen auf dem Terminplan. Jedoch zeigten sich die Ärzte nicht gerade engagiert. Aus deren Sicht ist die Verletzung anscheinend nicht so schlimm, dass es einen interessanten Fall darstellt. Deswegen bin ich bei einigen Ärzten abgeblitzt mit dem Kommentar: Das wird schon wieder. Ich hoffe nun, dass nächste Woche mehr Klarheit in die Sache kommt, wenn ich weitere Ärzte konsultiert habe. Das war auch der Grund, warum ich fast die ganze Woche nicht trainiert habe. Der Testlauf am Wochenende war leider sehr negativ und die Schmerzen im Oberschenkel wurden immer schlimmer.


Nachtrag – Statusbericht KW 11

Leider hat sich der Zustand meines Oberschenkels nicht gebessert und es mussten wieder einige Trainingseinheiten ausfallen lassen. Ohne Schmerzen kann ich im Moment nur Schwimmen und Radfahren. Da ich beim Radfahren keine, bzw. nur geringfügige Schmerzen habe, werde ich auf alle Fälle nach Lanzarote fliegen und das Radtrainingslager absolvieren.


Nachtrag – Statusbericht KW 10

Diese Woche war nicht gerade das, was man als erfolgreich abhaken könnte. Viele Trainingstage musste ich ausfallen lassen, da sich der Zustand des Oberschenkels dramatisch verschlechtert hat. Ich wurde zweimal gespritzt, aber auch das hat nicht geholfen. Leider konnte der Verdacht auf Muskelfaseranriß per Sonographie nicht bestätigt werden. Jedoch liegt weiterhin die Vermutung nahe, dass ein Muskelfaseranriß ist. Hoffentlich verbessert sich der Zustand, dass ich am 15. März wie geplant ins Trainingslager nach Lanzarote fliegen kann.


Noch 124 Tage – Statusbericht KW 9

Bald bin ich an der magischen 90 Tage Vorbereitungszeit. In der vergangenen Woche haben sich die Umfänge leicht erhöht. Aus familiären Gründen musste ich 2 Trainingstage zu Erholungstage erklären. Dadurch ist am Donnerstag ein 1:30 Stundenlauf und das Eisenheben ausgefallen. Am Samstag musste ich das Schwimmen ins Wasser fallen lassen. Das kommt schon mal vor und ist auch kein Beinbruch. Apropos Beinbruch, am Sonntag beim 2:20 Stundenlauf hatte ich ganz schöne Probleme mit meinem linken hinteren Oberschenkel. Leider ist das die Stelle, an der ich letztes Jahr kurz vor IM Zürich einen Muskelfaserriß erlitten habe. Mal schauen was derDoc sagt. Höhepunkt in dieser Woche waren natürlich die ersten beiden Radausfahrten bei strahlendem Sonnenschein und 4 Grad. Enttäuschend waren bei den Höhepunkten aber die Daten. Das Durchschnittstempo einmal von 29 km/h und 29,8 km/h sind nicht gerade das was ich mir vorstelle. Der anschließende 30 Minutenlauf mit 80% Puls war dann schon besser und mit 4:14 m/km war ich zufrieden. Insgesamt habe ich letzte Woche 196,5 Kilometer abgearbeitet und dafür 13:21 Stunden aufgebracht.

 


Noch 131 Tage – Statusbericht KW 8

In der KW 8 stand die erste Umfangswoche an. Die ganze Woche über fühlte ich mich ein bisschen schwach und angegriffen durch den Pollenflug. Augenbrennen, Schnupfen und ständiges Niesen haben mich ganz schön geschwächt und dies schon im Februar. Insgesamt habe ich in der KW 8 148,5 Kilometer hinter mich gebracht. Der größte Teil durch Radfahren, 74,7 Kilometer. Dies ist eigentlich noch gar nichts, aber zur Zeit steht das Schwimmen und Laufen im Vordergrund. Dann habe ich 65,7 Kilometer in den Laufschuhen verbracht und 8,1 Kilometer im Wasser. Für echte Triathlonis ist das immer noch nicht viel, aber es waren auch nur 12 Stunden Training in dieser Woche. Mein persönlicher Höhepunkt in dieser Woche war das durchschnittliche Tempo beim 2:10 Stunden Lauf. Das ich diesen Lauf mit 4:35 Minuten/Kilometer und bei einem durchschnittlichen Puls von 78% laufe werde, hätte ich nicht gedacht und war nach den 2:10 Stunden überrascht. Mal schauen, wie die nächste Woche verläuft. Es stehen die ersten Radeinheiten im Freien an. Hoffentlich spielt das Wetter mit.

 


Noch 139 Tage – Statusbericht KW 7

In der KW 7 stand eine Anpassungswoche auf dem Programm. Da in den drei Wochen davor Belastungswochen zu absolvieren waren, war der Umfang auch niedrig. Insgesamt habe ich nur 88 Kilometer hinter mich gebracht. Davon bin ich 8,3 Kilometer geschwommen, 25 Kilometer geradelt und 54,7 Kilometer gelaufen. Am Freitag sollte meine erste Radausfahrt in diesem Jahr sein. Diese fiel dann aus, da wir nach Lübeck gefahren sind und tolle Nachrichten von den Ärzten für unsere Tochter (Lolas Befund) erfahren haben.

 

Das Beste in dieser Woche ist die Erkenntnis, dass ich mittlerweile meine Läufe mit 4:30 bis 4:50 min/km bei ca. 75% bis 79% Pulsfrequenz laufen kann. Ein 400m Schwimmtest stand noch auf dem Programm. 6:32 Minuten ist nicht gerade das, was man sich wünscht, aber Schwimmen ist ja auch mein Sorgenkind. Ansonsten tat die Anpassungswoche ganz gut und ich konnte wieder Kraft sammeln für die nächsten drei Umfangswochen.

Erster Statusbericht der vergangenen Trainingswochen

Ich wollte eigentlich zwischendurch einige Kurzberichte hier einstellen. Leider habe ich in den vergangenen Wochen keine Zeit gehabt dies zu verwirklichen. Nun werde ich aber öfters über den aktuellen Trainingsstand berichten.

Ende November startete ich mit der Vorbereitung und es hat einige Wochen gedauert, bis ich mich wieder an den Rythmus gewöhnt hatte. Manchmal musste doch noch die eine oder andere Trainingseinheit ausfallen, da ich dann doch zu erschöpft war und nach 19:00 Uhr keine Lust hatte noch 2-3 Stunden im Fitnessstudio zu verbringen. So langsam hat sich aber alles eingependelt und die ersten Trainingswerte sind sehr vielversprechend. Seit Ende November 2007 habe ich 70:43:00 Stunden trainiert. Davon 16:50:00 Stunden geschwommen und eine Strecke von 37,9 Kilometern absolviert. Das Radfahren wir im Moment noch vernachlässigt und es waren nur 14:26:30 Stunden für 419 Kilometer. Den größten Anteil macht im Moment das Laufen aus. Während 39:17:20 Stunden habe ich 435 Kilometer zurückgelegt. Die Zeiten für Grundlagen- und Stabitraining habe ich nicht erfasst