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Lanzarote -Dreizehnter und letzter Trainingstag

Lanzarote Ausrollrunde

Beim Aufstehen habe ich schon gemerkt, dass es sportlich gesehen nicht mein Tag sein wird. Die vergangenen Trainingstage und dieIronmanstrecke vom Vortag, steckten ganz schön in den Beinen. Da half alles Jammern nichts, die letzte Trainingseinheit musstedurchgezogen werden. Nach dem Frühstück freute ich mich auf meineAbschlußtour. Leider wollte das Wetter nicht mitspielen. und somit änderten wir alle paar Kilometer unsere Route. Wir ließen es jedoch locker angehen. Nachdem in Richtung Teguise zu regnen begann, haben wir uns mal wieder für Orzola entschieden. Das war auch die richtige Entscheidung. Dort haben wir erstmal einen Leche Leche zu uns genommen. Man hat der Gruppe auch die vergangene Tage angemerkt. Antriebslosigkeit beherrschte den Tag. Für die Beine war es aber auch wichtig noch ein bisschen zu fahren. Beim zweiten Anlauf haben wir dann Teguise bei regen erreicht. Nach drei Stunde habe ich meine Gruppe am Hotel abgeliefert. Leider stand auf meinem Trainingsplan vier Stunden Radfahren auf dem Programm. Also ging es nochmals hoch zum Torbogen und ein wenig in Richtung Orzola und wieder zurück. Es war nur noch ein Zeitabsitzen. Das ich ausgelaugt war, habe ich auch daran bemerkt, dass ich den Puls gar nicht mehr in die Höhe bekommen habe. Nach dem Radfahren ging schnell in die Laufschuhe und mein letzter Lauf auf Lanzarote stand noch an. Schön war, dass der Puls nicht hoch zu kriegen war und ich konnte deshalb ein schnelleres Tempo laufen. Entschuldigung Manu :-). Nun war alles an Trainingsprogramm abgearbeitet. Da ich den morgigen Vormittaggenießen wollte, habe ich noch schnell das Rad auseinandergebaut und im Radkoffer verstaut. Die anderen Sachen waren auch schnell gepackt und es konnte zum Abendessen gehen. Dann stand nochmals „Bars abchecken in Puerto del Carmen“ auf dem Programm.



TL Lanzarote – 20.03.2008 – Fünfter und letzter Radtag

Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Die Palmen bogen sich von links nach rechts. Eigentlich reichten schon die vier Windstärken, die ich jeden Tag bei den Radtouren hatte. Leider hatte die Wettervorsage recht und die vorhegesagten sechs Windstärken waren da. Ausgerechnet heute. Direkt nach dem Frühstück habe ich meine persönliche Ironmanstrecke gestartet. Ca. 90 % meiner gefahrenen Strecke muss auch beim IM Lanzarote bewältigt werden. Von costa Teguise ging es mal wieder über den Müllberg nach San Bartholome. Weiter nach Montana Blanca, bis nach Puerto del Carmen. Die nachfolgenden Kilometer bis nach Uga, vorbei an Los Mojones und Puerto Colero, sind ganz schön zermürbend. Es geht ständig leicht bergauf und die Geschwindigkeit wird immer langsamer. Der Gegenwind bringt einen fast zum Stillstand. Danach führte die Strecke wieder zum bekannten Küstenabschnitt vorbei an La Hoya, El Golfo und Yaiza. Nach diesen Aufwärmrunden ging es mit den Höhenmetern los. Als erstes kam das Vulkangebiet Timanfaya mit ca. 300 Höhenmetern. Anschließend gabe es von Tinajo aus ein kleines Dreieck zu fahren über Tiagua und La Vegueta nach Tiguaton. Bevor es dann auf die zwei höchsten Erhebungen ging, konnte man auf den nächsten Kilometern noch einiges an Tempo gut machen. Dabei durchquerte man das Vulkangebiet mit dem Montana Negra und es ging weiter auf der Straße 30, bis nach Teguise. Dann kam der stetige Aufstieg zum Mirador de Haria und die Beine schmerzten immer mehr. Der Wind machte mir ganz schön zu schaffen. Bei der Abfahrt musste ich oft stark abbremsen, da mich der Seitenwind manchmal um ca. 1 Meter versetzte. Der letzte große Aufstieg zum Mirador del Rio ging leichter als erwartet. Die anschließende Abfahrt habe ich dann genossen und freute mich schon auf den Whirlpool. Leider hatte ich noch keine 180 Kilometer auf dem Tacho. Deshalb bin ich dann die Straße 1 weiter nach Arrecife gefahren. Dort angekommen, ging es an der Küstenstraße weiter nach Costa Teguise. Als ich am Hotel vorbei gefahren bin, hatte ich erst 178 Kilometer auf dem Tacho. Die letzten 2 Kilometer wollte ich auch noch durchhalten und bin noch einige Runden durch Costa Teguise gefahren. Wie erwähnt, habe ich mich dann in den Whirlpool begeben und danach das Rad im Radkoffer verstaut. Das Trainingslager ging dem Ende entgegen.

Gesamtzeit in Stunden: 7:14:03
Gesamtkilometer: 180,3
Kilometer pro Stunde: 25
Höhenmeter: 2570
Durchschnittspuls: 69%


TL Lanzarote – 20.03.2008 – Vierter Radtag

Nach dem Aufstehen merkte ich die letzten Radkilometer ganz schön in den Beinen. Heute sollten aber 150 Kilometer auf dem Programm stehen. Wie gestern auch, bin gegen 10:00 Uhr losgefahren. Heute wollte ich mich dem Mirador de Haria von einer anderen Seite. Dafür musste ich erstmal in Richtung Norden fahren. Auf der Straße 1 fuhr ich nach Guatiza, Trujillo und El Cortijo. Dort ging es links hoch über Tabayesco zum Mirador de Haria. Für den Aufstieg von El Cortijo bis zum höchsten Punkt benötigte ich 40 Minuten. Ich weis, dass das eine wirklich schlechte Zeit ist. Aber der Bergfahrer war ich noch nie. Die Abfahrt vom Mirador de Haria nach Teguise hat großen Spass gemacht, da man bergab auch noch gut Treten und viel Tempo gutmachen kann. Vorbei an Teguise ging es weiter auf der Straße 30 nach Uga. Das ist wieder die schöne wellige Gegend mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 65 km/h. Es geht auch noch schneller, aber dann verläßt mich doch der Mut. Von Uga fuhr ich nach La Hoya wieder an die Steilküste. Vorbei an El Golfo und Yaiza stand auch das Vulkangebiet Timanfaya mit seinen kraftraubenden Höhenmetern auf dem Programm. In Tinayo angekommen machte ich mich so langsam wieder auf den Heimweg über Tiagua, San Bartholome, dem Müllberg und vorbei am Golfplatz nach Costa Teguise. Nach 5 Stunden war auch diese Radtour vorbei. Leider konnte ich keine 150 Kilometer fahren, da sich zwischenzeitlich mein Oberschenkel stark bemerkbar machte. Da ich am nächsten Tag die Ironmanstrecke abfahren wollte, hatte ich mich entschlossen, die Radtour früher als geplant zu beenden. Leider konnte ich anschließend den Whirlpool nicht nutzen, da der Spabereich und das Schwimmbad an diesem Tag geschlossen hatten. Dafür habe ich mich in die Wanne gelegt und eine Stunde lang gelesen und die Muskulatur sich selbst überlassen.

Gesamtzeit in Stunden: 5:02:51
Gesamtkilometer: 133,3
Kilometer pro Stunde: 26,4
Höhenmeter: 1721
Durchschnittspuls: 69%


TL Lanzarote – 19.03.2008 – Dritter Radtag

Bei den letzten Radtouren sollte ich es etwas flacher angehen lassen. Wenn man auf Lanzarote überhaupt von flachem Gelände sprechen kann. Ab heute sollten die Berge mit auf dem Programm stehen. Deshalb habe ich mich entschieden heute den Mirador de Haria und den Mirador del Rio zu befahren. Gegen 10:00 Uhr ging es von Costa Teguise erstmal wider in Richtung Müllberg nach Teguise. Von Teguise aus geht es dann merklich immer weiter nach oben bis zum ersten Höhepunkt dem Mirador de Haria. Obwohl die Sonne scheinte, ist es dort oben ganz schön kalt und windig. Bei der langen Abfahrt war ich froh, dass ich ein langes Trikot anhatte. Schnell war die Abfahrt vorbei und ich kämpfte mich den zweiten Berg hoch, den Mirador del Rio. Alle beiden Berge (besser gesagt Vulkane) müssen auch beim IM Lanzarote bewältigt werden. Nach 2 Stunden habe ich den höchsten Punkt des Mirador del Rio endlich erreicht. Auf den nächsten 5o Kilometer konnte man dann gutes Tempo machen, da es bergab ging und danach sehr wellig wurde. Während den 50 Kilometern kam ich vorbei an El Raso, Touritreff Jameos del Agua, El Cortijo, Guatiza, Teseguite, Teguise, La Florida Masdache und Uga. Von Uga aus ging es dann wieder Richtung Hotel auf der Straße 2 über El Cascajo, Macher bis Los Linos. Bei Los Linos fuhr ich dann die Straße 35 in Richtung San Bartolome. Der Rest ist schon bekannt. Vorbei am Müllberg und nach dem letzten anstrengenden Anstieg vorbei am Golfplatz und ab ins Hotel. Dort angekommen habe ich noch eine halbe Stunde Stabilisationsübungen über mich ergehen lasse. Anschließend kam dann die Belohnung und ich lockerte die Muskulatur im Whirlpool.

Gesamtzeit in Stunden: 5:06:58
Gesamtkilometer: 132,8
Kilometer pro Stunde: 26
Höhenmeter: 1943
Durchschnittspuls: 72%


TL Lanzarote – 18.03.2008 – Ruhetag

Da ich in diesem Jahr meine ersten drei Radtage hinter mich gebracht habe, stand heute ein Radruhetag an. Auf dem Trainingsplan waren trotzdem zwei Einheiten. Ich sollte Schwimmen und Laufen. Das Laufen habe ich gleich gestrichen, da ich immer noch Probleme mit meinem Oberschenkel hatte und das Schwimmen wollte ich in meinen freien Tag einarbeiten. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mir ein Auto zu mieten und den ganzen Tag die Insel zu erkunden und Fotos zu machen. Nach dem Frühstück habe ich das Auto abgeholt und als ich losfahren wollte, habe ich nur einen wolkenbedeckten Himmel gesehen. Die ganzen Tage war strahlender Sonnenschein. Ausgerechnet heute muss es bewölkt sein. Ich bin trotzdem losgefahren und habe den Norden der Insel erkundet. Bei dem trüben Wetter fiel mir die Motivwahl sehr schwer. Gegen 13:00 Uhr war ich dann wieder im Hotel und habe meine Schwimmeinheit hinter mich gebracht. Danach wollte ich eigentlich noch den Süden anfahren. Das Wetter besserte sich leider nicht und ich habe mich für einen gemütlichen Lesenachmittag entschieden. Auf was für blöde Ideen man kommt, wenn man ohne Familie im Trainingslager ist könnt Ihr an folgendem Bild sehen. Aber irgendwo muss das Rad ja auch seinen Platz haben.


TL Lanzarote – 17.03.2008 – Zweiter Radtag

Vor der zweiten größeren Radtour stand noch eine Schwimmeinheit auf dem Programm. Das mag ich ja überhaupt nicht. Wenn es aber auf dem Trainingsplan steht, dann muss es doch sein. Nach dem Frühstück habe ich mir meine Schwimmsachen geschnappt und bin in das angrenzende Schwimmbad gegangen. Hier in Costa Teguise hat man schon optimale Trainingsmöglichkeiten. Nach 2,5 Kilometer schwimmen habe ich mich dann für die Radtour fertig gemacht. Heute sollten noch ein paar Kilometer mehr gefahren werden als gestern. Auch die Höhenmeter sollten heute zunehmen. Los ging es von Costa Teguise über den bekannten und gehassten Müllberg nach San Bartholome. Weiter ging es auf der Straße 20 über El Grifo die wellige Strecke nach Uga. Von dort aus die Straße 2 nach Playa Blanca Rock und über den gefürchteten Aufstig nach Fermes. Dieser verlangt mir immer allse ab. Dafür kam dann der schöne Küstenteil von La Hoya über El Golfo und zurück auf die Straße 2. Nach dieser angenehmen Strecke kam nochmal ein sehr langer Anstieg durch den Nationalpark Timanfaya bis Tinajo. Von dort aus ging es über die Straße 20 nach San Bartholome und weiter am Müllberg vorbei nach Costa Teguise. Da diese Tour ca. 1500 Höhenmeter hatte, ging sie auch ganz schön in die Beine. Im Hotel angekommen habe ich mich ganz schnell in den Whirlpool begeben und den Tag ausklingen lassen.

Gesamtzeit in Stunden: 4:20:49
Gesamtkilometer: 116
Kilometer pro Stunde: 26,7
Höhenmeter: 1480
Durchschnittspuls: 75%


TL Lanzarote – 16.03.2008 – Erster Radtag

Vor der ersten großen Radtour stand noch Schwimmen im Meer auf dem Programm. Nach dem Frühstück packte ich meinen Neo und ging an den Strand. Bei 17 Grad hat es mich schon Überwindung gekostet, die 1000 Meter zu absolvieren. Als ich genug Wasser zwischen dem Neo und meiner Haut hatte, ging es dann doch und durch das Schwimmen wurde es mir auch warm. Nach dem Schwimmen habe ich mich in die Radklamotten geworfen. Dann ging es zum ersten Mal wieder in Richtung Golfplatz auf dem Weg nach Tahiche. Weiter ging es über Teguise nach La Caleta. Es ist schon brutal, wie einen manchmal der Wind fast zum Stillstand bringen kann und der raue Straßenbelag einem auf mehrere Kilometer alles abverlangt. Weiter ging es dann über die neu asphaltierte Straße nach Soo und La Santa. Nach einer kurzen Pause ging es weiter nach Tinajo und Tinguaton. Dann in Richtung La Geria, La Asomada, Macher, Los Roferos bis nach San Bartholome. Von San Bartholome ging es dann weiter nach Costa Teguise über den Müllberg und der letzten Steigung bei dem Golfplatz zum Hotel.

Gesamtzeit in Stunden: 3:32:09
Gesamtkilometer: 91,6
Kilometer pro Stunde: 25,9
Höhenmeter: 1166
Durchschnittspuls: 74%