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Ironman Frankfurt in 9:52:41 Stunden – Teil 1 – Schwimmen

IM Frankfurt 2009 - Auf dem Weg zur Wechselzone

Um 4:20 Uhr klingelte der Wecker. Geschlafen hatte ich in der vergangenen halben Nacht nicht richtig. Dafür war ich nach dem Weckerklingeln wach und fühlte mich auch fit genug für einen Ironman. Schnell waren die letzten Sachen zusammen gepackt und um 5:00 Uhr ging es zum Frühstück. Leider hat das Hotel in diesem Jahr es nicht ermöglichen können, dass das Frühstück schon um 4:30 Uhr zur Verfügung stand. Letztes Jahr klappte das noch. Nach einem schnellen Frühstück mit 3 Scheiben Brot mit Marmelade und 2 Tassen Kaffee bin ich mit meinem Bruder, die 4 Kilometer zum LangenerWaldsee, mit dem Mountainbike gefahren. Dort angekommen, war schon reges Treiben in der Wechselzone. Zügig ging ich zu meinem Rad und erledigte ohne viel nachzudenken die noch notwendigen Aufgaben. Die Zeit verging viel zu schnell und ich verzichtete darauf alles nochmals zu überprüfen und durchzugehen. Schnell schlüpfte ich in meinen Neo. Kurz bevor ich ins Wasser ging habe ich mit meinem Bruder noch einen kleinen Smalltalk gehalten. Dann kam das Einschwimmen und ich fühlte mich frisch und kräftig. Nach der Nationalhymne kam dann auch schon der Startschuss. Endlich ging es los. Beim Anschwimmen hatte ich etwas zu viel Gas gegeben. Nach 300 Metern merkte ich, dass ich das Tempo nie halten könnte und versuchte dann etwas ruhiger zu schwimmen. Der gefühlteRhythmus war gut und nach 35 Minuten konnte ich meinen ersten Landgang absolvieren. Ich wusste schon, dass es keine berauschendeZeit ist, aber ich fühlte mich wesentlich besser als letztes Jahr. Den kurzen Landgang habe ich dann schon in den Beinen gespürt. Das Blut ist nicht so schnell in den Beinen angekommen und ein wenig benommen ging es auf den zweiten Schwimmabschnitt. Bis zur letzten großen Wendeboje ging es noch ganz ordentlich. Dann hatte ich denSchwimmaustieg auch schon vor Augen, jedoch wollte der nicht näher kommen. So langsam schmerzte der Nacken, die Arme wurden immer schwerer und von der Schwimmbrille bekam ich stechende Kopfschmerzen. Nach 1:04:00 Stunden erreichte ich endlich denSchwimmausstieg und freute mich, dass ich wenigsten die Zeit von letztem Jahr wiederholen konnte. Diesmal war ich um es genau zu nehmen 9 Sekunden schneller :-). Auch der Allgemeinzustand war hervorragend im Vergleich zu letztem Jahr.



Das Training für IM Frankfurt 2008 hat begonnen

Nun ist die trainingsfreie Zeit vorbei. Das Ziel steht fest und kann nur die Qualifikation für Hawaii sein. Die Trainingspläne werden wieder wöchentlich im meinem Emailpostfach liegen und wollen dann von mir abgearbeitet werden. In den nächsten Wochen werde ich hier berichten, wie die Trainingswochen ablaufen und ab Februar 2008 versuche ich wöchentlich einen Bericht über die vergangene Trainingswoche einzustellen. Anmerkungen sind immer herzlichst willkommen.

 


IM Zürich ist Geschichte

Nun ist IM Zürich Vergangenheit. Ich wollte mich bei allen bedanken, die mich tatkräftig unterstützt haben und mich auf Wolken durch die 10:16:16 Stunden getragen haben. Leider hat es für die Qualifikation auf Hawaii nicht gereicht. Es war aber ein tolles Rennen und ich bin nach langem Überlegen auch mit der Leistung zufrieden :-). Aber eines kann ich Euch versprechen: Es war nicht der letzte IM. Nun für alle noch ein paar Daten:

Von 1643 gewerteten Männern bin ich 236. geworden. In meiner Altersklasse M40-44 bin ich von 347 gewerteten Männern 36. geworden. Regulär habe ich die Qualifikation um 26 Minuten verpasst. Das sind schon Welten.
Da nicht jeder, der einen Qualifikationsplatz erreicht hat, diesen auch annimmt, hätte der 20. Platz in der Altersklasse gereicht. Aber auch für diesen Platz hätte ich 15 Minuten schneller sein müssen. Auch das sind Welten.
Nun noch die einzelnen Zeiten, damit jeder sich vorstellen kann, wo ich noch die notwendigen Minuten hätte rausholen können. 

3,8km Schwimmen: 1:15:54 Stunden
Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren: 2:25 Minuten
180km Radfahren: 5:12:58 Stunden
Wechsel vom Radfahren zum Laufen: 1:29 Minuten
42,2km Laufen: 3:43:30 Stunden
Gesamtzeit: 10:16:16 Stunden

Nun lege ich die Füße hoch und werde mich in den nächsten Wochen erstmal erholen und die freie Zeit mit meiner Familie verbringen. Ich wünsche Euch alles Gute und bis bald.