Swim, Cycling and Run

Allgemein

Spendenaktion ist beendet – Endstand € 4.336,00

Die letzte Berichterstattung bezüglich des aktuellem Spendenstatus liegt doch schon einige Monate zurück. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich die letzten versprochenen Spenden eingesammelt habe. Nun liegen alle Spenden vor und die Spendenaktion für die Deutsche Kinderkrebshilfe kann abgeschlossen werden. Hiermit möchte ich mich nochmals bei allen für den tollen Spendeneinsatz bedanken und freue mich, dass sagenhafte € 4.336,00 zusammengekommen sind. Diese Summe hat mich ermutigt, für weitere anstehende Projekte, wieder eine Spendenaktion ins Leben zu rufen. Vielleicht auch wieder für den Ironman in Frankfurt 2009. In meinem Namen und im Namen von Lola – VIELEN DANK für Eure Unterstützung.


2009 steht im Zeichen von PEARL

Der Fuhrpark für das gesteckte Ziel „Qualifikation Hawaii 2009″ hat sich in den letzten Wochen verändert. Ich habe mich von der Pearl-Qualität überzeugen lassen und bin wieder zurück zu Pearl gegangen. Zum ersten mal trainiere ich nicht auf einer Zeitfahrmaschine, sondern auf einer Straßenmaschine. Dafür steht mir das Pearl Glycerine zur Verfügung. Leider nicht in dieser schönen Lackierung, die ihr bei dem Beispielbild sehen könnt

Als Wettkamfprad kommt für das Jahr 2009 dann das Pearl Edge zum Einsatz. Dies jedoch in einer ganz speziellen Lackierung. Im Moment kann ich nur verraten, dass die Lackierung etwas mit Hawaii zu tun hat. Sobald ich Bilder zur Verfügung habe, werde ich diese hier einstellen. Auch Profitriathlete Andreas Raelert fährt das Pearl Edge.


Das Training hat begonnen

Das Training hat wieder begonnen und das Ziel heisst für 2009 wieder einmal Hawaii. Dies soll durch die Qualifikation in Frankfurt erreicht werden. Auf dem Weg dorthin werde ich vermutlich die gleichen Vorbereitungswettkämpfe absolvieren wie in diesem Jahr.
Die ersten Trainingseinheiten habe ich in der 44. Kalenderwoche begonnen. Der Aufwand in den ersten Wochen wird zwischen 10 und 12 Stunden liegen. Nach fast viermonatiger Pause fallen die ersten Trainingskilometer ziemlich schwer. Es wird aber von Tag zu Tag besser. In den nächsten Wochen ist Schwimmen, Radfahren, Krafttraining und Stabi angesagt. Auf das Laufen werde ich noch einige Wochen verzichten müssen, da ich meine alte Verletzung am linken Oberschenkel immer noch nicht los bin. Mittlerweile zieht sich das Problem hoch bis zum Iliosakralgelenk. Ich hoffe, dass ich das Problem durch Rehamaßnahmen in den nächsten Wochen endlich in den Griff bekomme.

Was nach dem IM Frankfurt alles passierte!

Nichts! Ja, Ihr habt richtig gelesen. Ich habe mich erstmal drei Monate hängen lassen. Mein Gedanke war auch, dass Ruhe und Entspannung das Beste für meinen kaputten Oberschenkel sein könnte. Vor über einem Monat habe ich dann den ersten Versuch unternommen, das Training wieder zu beginnen. Die Motivation war groß, jedoch der Wille sehr schwach. Als ich mich nach weiteren 2 Wochen dann endgültig aufraffen konnte, machte mir mein Oberschenkel wieder ein Strich durch die Rechnung. Also, war mal wieder Trainingspause angesagt. Zurzeit renne ich mal wieder von Arzt zu Arzt und keiner kann so richtig helfen. Deswegen habe ich jetzt den Entschluss gefasst, dass das Training wieder aufgenommen wird. Das Training soll nun härter den je werden, da die Zielsetzung für 2009 die gleiche sein wird wie für 2008. Im Moment werde ich den Schwerpunkt auf Kraft, Radfahren und Schwimmen legen. Das Laufen werde ich erstmal sein lassen. Vielleicht kann die nächste anstehende MRT-Untersuchung eine Diagnose liefern, mit der die Probleme endlich behandelt werden können.


Noch 1 Tag: Vierter Tag in Frankfurt

Guten Morgen Deutschland hieß es heute gegen 7:00 Uhr. Nicht mehr ganz 24 Stunden bis zum Start. Nach einem guten Frühstück habe ich nochmals alle Wechselbeutel und das Rad überprüft. Nun war es an der Zeit das Rad und die Wechselbeutel in der Wechselzone 1 amLangener See abzugeben. Da ich sehr früh dran war, gab es keine Probleme mit Parkplätzen. An der Wechselzone 1 wurde das Rad von den Kampfrichtern kontrolliert. Da die Kampfrichter nichts zu beanstanden hatten, wurde ich von einer netten Dame an meinen Platz mit der Nummer 305 gebracht. Dort habe ich dann mein Rad und den blauen Wechselbeutel abgestellt. Danach habe ich mich noch mal an den See begeben und als ich den See betrachtete und links neben mir jemand auftauchte, stellte ich fest, dass es Faris war. Nach einem kleinen Schnack über das aufgehobene Neoverbot haben wir uns verabschiedet und ich bin ins Hotel gefahren. Dort angekommen, habe ich meine Laufschuhe gepackt und bin 5 Minuten die Straße rauf und runter gelaufen. Nach dem Duschen habe ich mich ausgeruht und gegen 12:30 Uhr kamen meine Eltern. Zusammen sind wir noch etwas Essen gegangen. Jetzt steht Ruhe auf dem Programm und um 15:00 Uhr gibt es noch Kaffee. Danach steht wieder Ruhe auf dem Programm. Gegen 18:00 werde ich dann noch mit meinen Eltern und meinem Bruder mit Quasitante etwas Essen. Natürlich Pasta, Pastaund nochmals Pasta. Um 20:00 werde ich dann ins Bett gehen und versuchen zu schlafen. Der Wecker klingelt nämlich um 4:00 Uhr. Es kann los gehen. Eins steht fest! Ich werde das Ding rocken. See you.

Ironman Frankfurt live erleben
Wenn Ihr das Wettkampfgeschehen am Sonntag live erleben wollt, dann habt ihr folgende Möglichkeiten:
1. Ihr kommt noch ganz schnell nach Frankfurt :-)
2. Fernsehen: Auf HR3 wird ab 10:00 Uhr der Ironman Frankfurt live übertragen
3. Internet: Unter www.ironman.com könnt Ihr Athleteninformation abrufen Unter Track an Athlete gebt Ihr den Namen oder die Startnummer ein. Natürlich meine Startnummer. Zur Erinnerung, ich starte mit der 305.

Nun gebe ich mal etwas internes frei. Im Internet gibt es einen Durchgangszeitrechner für die Ironmanstrecke Frankfurt. MeineTrainerin hat damit etwas gespielt und ein paar Zeiten eingeben, die sie mir zutraut. Folgendes kam dabei heraus:

Durchgangszeiten Jürgen Utz Go 305

Morgen werden wir sehen, ob die Zeiten, die aus der Kugel kommen, realistisch sind. Die notwendige Spannung habe ich schon aufgebaut und ich verspreche Euch, dass ich das Ding rocken werde :-).


Noch 2 Tage: Dritter Tag in Frankfurt

Letzte Nacht habe ich zum Glück wesentlich besser geschlafen. Um 7:30 Uhr klingelte der Wecker. Nach einem kurzen Frühstück ging es direkt aufs Rad. Nein, keine richtige Trainingseinheit. 40 Minuten das Rad nur rollen lassen und die Schaltung kontrollieren. Sinnvoll ist auch, zu prüfen, ob alle Teile am Rad fest sitzen. Da auf der Radstrecke einKopfsteinpflasterstück von ca. 700 Meter zu befahren ist, sollten alle Teile gut befestigt sein. Nach dem Radcheck habe ich meineSchwimmsachen gepackt und bin zum Langener Waldsee gefahren. Dort habe ich mich gegen den Neo entschieden und plantschte noch mal 20 Minuten im See. Als nächstes stand die Laufstrecke auf dem Programm. In der Innenstadt habe ich mein Mountain Bike geschnappt und bin die komplette Laufstrecke einmal abgefahren. Ich glaube, dass sich die Kampfrichter beim vermessen der Strecke vertan haben. Mir kam es vor, wie wenn ich 20 Kilometer gefahren wäre. Die ständigenBrückenüberquerungen werden auch der Hammer. Das geht richtig in die Beine. Leider war dann immer noch nicht Ruhe angesagt.Anschließend ging es in die Eissporthalle nach Frankfurt – Bornheim. Das war schon ganz schön aufregend. So langsam geht es dem Tag X entgegen. Nach der Wettkampfbesprechung bin ich nochmals die 80 Kilometer lange Radrunde abgefahren. Gegen 18:45 Uhr war ich dann wieder in Frankfurt – Bornheim zur Pastaparty. Dort habe ich mir einenriesigen Teller Pasta und Salat gegönnt. Dann wurde es aber auch Zeit ins Hotel zu fahren. Die Wechselbeutel mussten noch gepackt werden. Morgen zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr darf ich mein Radeinchecken und die Wechselbeutel abgeben. Mann ist das aufregend. Zur Zeit habe ich einen Ruhepuls, der einer GA1 Trainingseinheit entspricht. In diesem Sinne: Schlaft gut und bis Morgen!


Aktueller Spendenstand für die Deutsche Kinderkrebshilfe

Spendenstand € 2896,00

Sensationell, der aktuelle Spendenstand liegt im Moment bei € 2.896,00. Vielen Dank liebe Spenderinnen und Spender für Euer Engagement. Ich habe aber noch weitere gute Nachrichten. Mündlich habe ich noch einige Spendenzusagen und es gibt auch ein paar Spenden, die an meine Leistung am kommenden Wochenende beim IM Frankfurt gekoppelt sind. Ich vermute, dass die viertausender Marke erreicht werden kann. Vielleicht möchten noch einige Leser meine Aktion unterstützen, dann keine falsche Scheu und macht Euren Geldbeutel ein bisschen luftiger. Es wäre fantastisch, wenn wir an diefünftausender Grenze kommen könnten. Mal schauen, was die nächsten Tage so bringen werden.



Noch 3 Tage: Zweiter Tag in Frankfurt

Nach einer fast schlaflosen Nacht, bin ich gegen 8:30 Uhr zum Frühstück gegangen. Das ist schon ein richtiger Luxus, wenn man sich einfach an einen Tisch setzen kann und alles wird einem gebracht. Anschließend habe ich meine Sachen gepackt und bin in die Innenstadt gefahren um meine Startunterlagen abzuholen. So langsam wird es ernst. Dann stand das Abfahren der Radstrecke auf dem Programm. Das war am Anfang mal wieder ein großes Abenteuer. Die Schilder, die einem den Weg weisen, sind nicht immer auf Anhieb zu sehen. Viele sagen, dass die Radstrecke sehr schnell sein soll. Mir wurde von Kilometer zu Kilometer immer mulmeliger. Ich hatte das Gefühl, dass die ganze Strecke nur aus Anstiegen besteht und nach einer Radrunde, die eigentlich nur 84 Kilometer lang ist, hatte ich das Gefühl, dass ich mindestens 240 Kilometer gefahren bin. Nach diesem Schock habe ich mir dann in der Innenstadt erstmal einen Salat und einen großen Teller Tagliatelle mit Lachssoße genehmigt. Mit vollem Bauch ging es dann zurück ins Hotel und schnell in die Laufschuhe. Auf dem Trainingsplan stand noch ein 30 Minutenlauf. Ich dachte, dass ich den Lauf mal schnell hinter mich bringe. Falsch gedacht, meine Beine fühlten sich an wie morsche Bambusstangen. Komisch, letzte Woche wurde mir ein Hollandrad unter den Hintern geschoben und diese Woche wurden meine Beine gegen Bambusstangen ausgetauscht. Bin gespannt, was in den nächsten Tagen noch alles passiert. Nach diesem Lauferlebnis habe ich noch mein Rad zusammengebaut und angefangen die Sachen für den Tag der Tage zu sortieren und in verschiedene Beutel zu packen. Dann gab es im Hotel noch ein gemütliches Essen und anschließend wurden die Füßehochgelegt. Gute Nacht und bis Morgen.


Die Vorbereitungszeit in Zahlen

Es ist mal wieder an der Zeit, einen Blick zurück zu werfen. Für das Abenteuer „Hawaiqualifikation 2008″ habe ich im November 2007 begonnen zu trainieren. Alleine in diesem Jahr habe ich 355 Stundentrainiert. Für Stabi, Kraft und Hot Iron wendete ich 25 Stunden auf. Beim Schwimmen kam ich auf 155 Kilometer, auf dem Rad habe ich es auf 5050 Kilometer gebracht und beim Laufen waren es 1225 Kilometer. Leider kämpfte ich in den letzten 16 Wochen mit einer Oberschenkelzerrung, die bis heute nicht ganz ausgeheilt ist. Davon abgesehen lief die Vorbereitungszeit und vor allem die letzten 90 Tage sehr erfreulich. Letztes Jahr plagten mich noch mehrere Abszesse und ein Muskelfaserriss. Dieses Jahr hat mich nur ein Abszess eine Woche lang behindert und das Schwimmen musste eingeschränkt werden. Nun hoffe ich, dass nach all den harten Trainingstunden und -kilometer am Sonntag die Kür folgt. Natürlich immer mit dem Motto von Manu: „First thing is to finish with a smile“


Noch 4 Tage: Anreisetag

Heute Morgen um 8:06 Uhr war es endlich so weit! Es ging nach Frankfurt. Leider musste ich mich schweren Herzens von meiner Familie verabschieden und das Abenteuer alleine bestreiten. Verwandtschaftliche Verpflichtungen lassen es leider nicht zu, dass meine Familie mich begleiten kann. Gegen 14:00 Uhr kam ich endlich bei ca. 31 Grad in Frankfurt Langen im Hotel an. Nach demEinchecken und Ausladen des Autos habe ich mich auf den Weg zumLangener Waldsee gemacht. Es war gar nicht so einfach diesen komischen See zu finden. Nach etlichen Irrwegen habe ich ihn dann doch noch gefunden. Heute stand nochmal eine kleineSchwimmeinheit auf dem Programm. Eigentlich sollte dieseSchwimmeinheit mit dem Neoprenanzug stattfinden. Da der See jetzt schon 21,5 Grad hat, kann man davon ausgehen, dass am Renntag ein Neoverbot erfolgen kann. Deswegen habe ich nach Rücksprache mit meiner Trainerin auf den Neo verzichtet und die Trainingseinheit mit Badehose und Schwimmbrille absolviert. Die anderen Triathleten, die mit Neo geschwommen sind, waren wirklich nicht zu beneiden bei der heutigen Hitze. Nach der kurzen Trainingseinheit bin ich nach Frankfurt ans Mainufer gefahren und habe mir einen Salat und jede Menge Nudeln gegönnt. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen vor lauter Aufregung noch schlafen kann. Deshalb: Gute Nacht!


Es ist Zeit DANKE zu sagen

An erster Stelle danke ich allen Spenderinnen und Spendern die bis jetzt meine Aktion „IM Frankfurt für die Deutsche Kinderkrebshilfe“ unterstützt haben. Im einzelnen sind das:

Rudolf Hogh
Kurt Maier
Jürgen Hornschuh
Aussteuer Schmitt GmbH mit Angestellten und Kunden
Gisela Barmsteiner
Arno Helmar Zwirner
Thomas Hoffmann
Franz und Ingrid Dannenberger
Ursula Schlagenhaufen
RBS Projekt Management GmbH
Brigitte Engelhardt

Weiterhin möchte ich mich bei meiner Trainerin Manuela Dierkes (www.manusports.de) bedanken für die tollen, persönlich zugeschnitten Trainingspläne. Vielen Dank auch, dass Du immer ein offenes Ohr hast, sofern erarbeitete Trainingspläne umgestellt werden müssen oder Probleme mit dem Material oder Körper auftreten.
Ein großes Dankeschön auch an Heike vom Epizentrum. Heike hat in den letzten 12 Wochen versucht meinen Oberschenkel fit zu bekommen. Bei den vergangenen Trainingsbelastungen war das keine leichte Aufgabe. Ganz vorbei ist die Verletzung leider noch nicht, aber Heike hat es geschafft, dass der Oberschenkel den anstehenden Belastungen stand halten wird.
Mein größter Dank geht natürlich an meine Familie, die alleine in diesem Jahr 355 Stunden auf mich verzichten mussten. Dies allein sind die angefallenen Trainingstunden. Vielen Dank Lola, dass Du mich immer so nett vor meinen Rad- und Laufeinheiten verabschiedet hast. Vielen Dank auch an meinen Sohn Joshua, der mich bei vielen Laufeinheiten begleitet hat oder während meiner Laufeinheiten tolle Legowelten entstehen lassen hat. Dieses Jahr konnte er mich leider nicht so begleiten, wie dir Jahre zuvor. Vielleicht ändert sich das bald wieder. Danke Meike, dass ich mich auf dieses Ereignis vorbereiten durfte und Du mir immer den Rücken frei gehalten hast und … und … und… Vielen Dank für alles.

Noch 4 Tage: Statusbericht der KW 26

Die erste Taperingwoche war die Hölle. So besch… habe ich mich schon lang nicht mehr gefühlt. Die Umfänge und Intensitäten wurden so weit runter geschraubt, dass man sich eigentlich freuen müsste. Das konnte ich aber nach nicht, da ich mich während und nach den Trainingseinheiten müder und erschöpfter fühlte als in den härtestenBelastungswochen. Aber das ist anscheinend auch der Sinn derTaperingwochen. Nach 13:30 Stunden waren dann die Trainingseinheiten in der KW 26 vorbei. Geschwommen bin ich 5,7 Kilometer, Geradelt bin ich 218 Kilometer und Gelaufen bin ich 49 Kilometer. Das erschreckendste war dann die letzte lange Koppeleinheit. Auf dem Rad fühlte ich mich, als hätte mir jemand meine Zeitfahrmaschine gegen ein Hollandfahrrad () ausgetauscht. Nach der Radeinheit hatte ich auch noch den schlechtesten Schnitt in diesem Jahr gefahren. Abgesehen von den Radeinheiten auf Lanzarote. Aber das kann man ja nicht vergleichen. Das anschließende Koppeln war auch eine Katastrophe. Der Puls ging nur nach oben und die Laufzeit pro Kilometer immer langsamer. Das schlimmste an der Woche war aber, dass sich bei mir plötzlich eine Nervosität einstellte. So was kannte ich noch gar nicht. Nun geht es wirklich bald los.


Noch 13 Tage: Statusbericht KW 25

Die letzte harte Woche ist vorbei. Endlich wird das Training runter gefahren. 20,5 Stunden standen nochmals auf dem Programm und einige schnelle harte Einheiten. Beim Radfahren hatte ich noch einige Tempoeinheiten zu absolvieren, beim Laufen noch ein Tempodauerlauf über eine Stunde und beim Schwimmen die Ironman Strecke von 3,8 Kilometer. Das Schönste an der Woche war, dass der Oberschenkel beim Tempodauerlauf mir nicht um die Ohren geflogen ist. Ich spürte ihn dennoch, aber lange nicht mehr so schlimm, wie in den vergangenen Wochen. Nach der Woche hatte ich dann 9,8 Kilometer geschwommen, 292 Kilometer geradelt und 82 Kilometer gelaufen. Am Wochenende stand dann der letzte Testwettkampf an. In Norderstedtging es über die Olympische Distanz. Für Nichttriathleten heißt das, dass 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen zu absolvieren sind. Mehr darüber in nächsten Blogeintrag.

Hier ist nun der Beweis, warum meine Schwimmzeiten zu wünschen übrig lassen. Fotografieren ist auch eines meiner Hobbys. Und das braucht Zeit (Blende, Zeit, Entfernung,…Knips :-) ).


Noch 19 Tage: Statusbericht KW 24

Nach der Mitteldistanz in Hannover-Limmer stand in der vergangenen Woche Regeneration mit hohen Umfängen und niedriger Intensität an. Insgesamt kamen dann 18 Stunden Training zusammen. Der Oberschenkel hat die Belastungen ganz gut vertragen und ich bin zuversichtlich, dass es bis Frankfurt noch besser wird. Mit den Ergebnissen kann ich ganz zufrieden sein, wenn man berücksichtigt, dass ich jetzt schon seit mehr als 14 Wochen verletzt bin. Auf mein Kilometerkonto sind letzte Woche wieder 366 Kilometer dazu gekommen. Davon 8 Kilometer durchs Schwimmen, 317 Kilometer vom Radeln und 41 Kilometer vom Laufen. Ansonsten war die Woche recht unspektakulär.


Noch 29 Tage – Statusbericht KW 23

Letzte Woche war Erholung pur angesagt. Nur 8 Stunden Training standen auf dem Programm. Diese 8 Stunden hatten es aber in sich. Jede Stunde fühlte sich an, wie 3 oder 4 Stunden Training vor einigen Wochen. So kaputt fühlte ich mich schon lange nicht mehr. Aber das soll auch der Sinn der Erholungswoche sein. Mal schaun, ob das Konzept für die Miteldistanz in Hannover-Limmer aufgeht.


Aktueller Spendenstand für die Deutsche Kinderkrebshilfe

Phantastisch, der Spendenstand hat sich um weitere € 480,00 erhöht. Inge, eine Bekannte meiner Eltern hat diese Summe zusammengetragen und stellt sie der DEUTSCHEN KINDERKREBSHILFE zur Verfügung. Vielen Dank Inge für den Einsatz und das Engagement. Da es nur noch 32 Tage bis zum Wettkampf sind, hoffe ich, dass ich die angekündigten Spenden, bald in diesem Blog vorstellen kann. Weiterhin hoffe ich, dass sich noch ein paar nette Freunde, Bekannte, Verwandte, Blogbesucher und Firmen einen Ruck geben und mich bei meiner Aktion unterstützen.

Hier ist nochmals der Link zum Nachlesen meines Spendenaufrufes:
Spendenaufruf für die Deutsche Kinderkrebshilfe


Halbdistanz – Hannover Limmer am 08.06.2008

Endlich steht der erste Testwettkampf vor der Tür. Am Sonntag in Hannover werde ich bei einer Halbdistanz an den Start gehen. Das heißt, dass nach 2 Kilometer Schwimmen, noch 90 Kilometer Radeln und anschließend 21 Kilometer Laufen zu absolvieren sind. Mal schauen, was nach den Belastungswochen und der aktuellenErholungswoche zu machen ist. Spannend wird auch, ob der Oberschenkel, der mir immer noch Probleme macht, die Strapazen mitmacht. Im Moment fühlt sich mein Körper an, als hätte er mehrere Tage keinen Schlaf bekommen. Ich dachte, dass es in derErholungswoche nun aufwärts geht, aber ganz das Gegenteil ist der Fall. Jede Trainingseinheit tut verdammt weh. Aber irgendwann wird die Kraft schon wieder zurück kommen. Nun drückt mir die Daumen für meinen ersten Testwettkampf am Sonntag.

 


Startnummer 305

Beim Ironman in Frankfurt am 6.07.2008 werde ich um 6:45 mit der Startnummer 305 an den Start gehen. So langsam macht sich eine leichte Nervosität breit und viele Situationen spiele ich schon im Kopf durch. Nach ca. 30 Wochen Training wird es nun aber auch Zeit. Dann werden mit mir ca. 2400 verrückte und bis zu den Haarwurzeln vollgestopfte Adrenalintrios in den Langener See stechen. Ich freue mich schon darauf.
Die komplette Startliste könnt Ihr hier sehen:

Noch 33 Tage: Statusbericht KW 22

Endlich ist die dritte Belastungswoche vorbei. Obwohl ich in dieser Woche nur 22 Stunden trainiert habe, zeigte mir mein Körper so langsam die Grenzen auf. Die Laufzeiten wurden langsamer und es wurde immer schwerer die Trainingsergebnisse der vergangenen Wochen zu erzielen. Vom Schwimmen will ich gar nicht erst berichten, da jede Schwimmeinheit in einem erschöpften Zustand stattgefunden hat. Insgesamt habe ich in der KW 22 440 Kilometer hinter mich gebracht. Davon 8 Kilometer fürs Schwimmen, 61 Kilometer fürs Laufen und 371 Kilometer fürs Radeln. Höhepunkt dieser Woche sollte eine Radeinheit und die am Sonntag absolvierte RTF Tour inSchenefeld sein. Am Freitag bei der Radeinheit durfte ich den ganzenGA1 Bereich nutzen und wollte einmal einen Schnitt von 34 km/h fahren. Ich konnte machen was ich wollte, ich habe es leider nicht geschafft. Am Ende waren es dann 33,8 km/h. Nach dieser Radeinheit hatte ich dann ganz schön dicke Beine. Am Sonntag bei der RTF Tour sollte es dann eine richtig schnelle Einheit über 150 Kilometer werden. Am Anfang lief alles nach Plan. Ich konnte ganz vorne mitfahren und auch das hohe Starttempo halten. Nach ca. 10 Kilometer trennte sich die RTF Tour und keiner wusste in welche Richtung wir fahren müssen. Die eine Hälfte fuhr geradeaus, die andere fuhr links. Auch ich fuhr links und nach ein paar Kilometer hatten wir festgestellt, dass wir auf der Familytour waren. Ein ortskundiger Radler hat uns dann wieder auf die Strecke zurück geführt. Bei dieser Aktion hatte ich fast 10 Kilometer Führungsarbeit geleistet. Als ich in der Spitzengruppe wieder angekommen bin, fuhren wir ca. 60 Kilometer mit einem 36er Schnitt. Dann kam wieder eine Trennung der RTF Tour und auch diesmal hatten wir die falsche Abzweigung genommen. Nun war ich auf der 110 Kilometer Strecke. Aus dieser Gruppe wollten mit mir nur drei Radler die 150 Kilometerrunde fahren und wir hatten uns dann kurzfristig entschlossen mit der großen Gruppe die 110 Kilometer zu fahren. Leider wurden es keine ganz schnellen 110 Kilometer, da der Kurs sehr eng und sehr kurvig war. Bei den letzten 15 Kilometer habe ich das Tempo zurückgenommen, da ich in den Ampelregionen nicht soviel wie andere riskieren wollte. Am Ziel hatte ich dann einen mageren Schnitt von 35 km/h. In der KW 23 steht nun Erholung an und ich habe in dieser Woche nur 8 Stunden Training :-).

 


Noch 41 Tage: Statusbericht KW 21

Nach der harten vergangenen Woche hatte ich in dieser Woche nur 23,5 Stunden zu trainieren. Ich merkte in dieser Woche, dass mein Körper schon ziemlich müde ist. Am Anfang einer Trainingseinheit fühlten sich die Beine an wie Strohhalme. Nach ca. 20 Minuten hat sich das dann gegeben. Die Laufeinheiten gehen auch nicht mehr so locker wie in den vergangenen Wochen. Diese Woche hatte ich 280 Kilometer Radeln, 61 Kilometer Laufen, 8,4 Kilometer Schwimmen und 2 Stunden Krafttraining hinter mich gebracht. Aus mentaler Schwächemusste ich eine Laufeinheit und eine Krafteinheit ausfallen lassen. Ich habe aber bemerkt, dass dies die richtige Entscheidung war und der Körper fühlte sich am nächsten Tag ein bisschen frischer. Das einzige was mich jetzt noch hindert um meine Zeiten zu verbessern, ist immer noch mein Oberschenkel. Dieser macht mir immer noch Probleme und trotz intensiver Krankengymnastik habe ich bei schnellen Läufen noch erhebliche Schmerzen. Beim Laufen konnte ich deswegen nur einen Schnitt von 4:36 Minuten/Kilometer laufen und beim Radfahren erreichte ich einen Schnitt von 32,6 Kilometer/Stunde. Die Nächste Woche ist auch noch eine Belastungwoche und danach gibt es ein bisschen Erholung.

 


Aktueller Spendenstand für die Deutsche Kinderkrebshilfe

Ganz erfreuliche Nachrichten gibt es über den aktuellen Spendenstatus zu berichten. In letzter Zeit haben sich einige Spenden angesammelt und somit liegt der aktuelle Spendenstatus im Moment bei € 1.726,00. VIELEN DANK an alle Spenderinnen und Spender. Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei einer ganz netten Arbeitskollegin, die sich auch bei meiner Spendenaktion beteiligt hat. Wer sich nicht mehr an den Spendenaufruf und die Möglichkeiten der Teilnahme erinnern kann, der kann unter nachfolgenden Link alles nochmal nachlesen. Bei Fragen bin ich jederzeit auch telefonisch oder per Mail erreichbar.

Spendenaufruf für die Deutsche Kinderkrebshilfe


Noch 48 Tage: Statusbericht KW 20

Die anstrengendste Woche seit meiner Triathlonzeit ist vorbei. Die Höhen und Tiefen, die ich in dieser Woche erlebt habe, kann man in einem Statusbericht nicht beschreiben. Fast 32 Stunden sind in dieser ersten Belastungwoche für das Training drauf gegangen. Im Einzelnen waren es 7,9 Kilometer schwimmen, 659 Kilometer radeln, 74 Kilometer laufen und 2 1/2 Stunden Kraft und Stabi. Am Sonntag habe ich dann nach der letzten Radeinheit, die über fünf Stunden ging und nach 163 Kilometer zu Ende war, die letzte Stabieinheit ausfallen lassen. Mental und physisch war ich am Ende. Bin aber mit dieser Woche sehr zufrieden, da ich auch wieder ein paar persönliche Trainingsrekorde aufstellen konnte. Nach 3:30 Stunden radeln konnte ich die anschließende Laufeinheit über 45 Minuten mit einem Schnitt von 4:10 Minuten/Kilometer laufen. Bei dem 2 Stundenlauf am Donnerstag konnte ich einen Schnitt von 4:32 Minuten/Kilometer halten und am Sonntag bei der 5 Stunden Radtour erreichte ich noch einen Schnitt von 32,3 Kilometer/Stunde, obwohl meine Beine von Anfang an nicht pedallieren wollten. Das hing damit zusammen, da ich am Vortag eine 4 Stunden Radtour mit anschließendem 2 Stundenlauf hatte. Bei dem 2 Stundenlauf hatte ich es ein bisschen übertrieben, da ich an utopische Laufzeiten ran wollte. Für alle, die wissen wollen, wie so ein Wochentrainingsplan aussieht, habe ich einen als Bilddatei angehängt


Nachtrag – Statusbericht KW 19

Nach den letzten Umfang- und Intensitätswochen stand nun eine Anpassungswoche mit Belastung an den Pfingsttagen an. Deswegen waren es in dieser Woche auch nur 14,5 Trainingstunden. Schwimmen musste diese Woche leider komplett ausfallen, da ich mir am Oberschenkel einen Abszess angelacht habe. Der Oberschenkel ist auch noch nicht ausgeheilt und schon wieder etwas neues. Zum Glück ist der Abszess an einer Stelle, an der er micht beim Radfahren und Laufen behindert. Nach 284 Kilometer radeln, 52 Kilometer laufen und 2 Stunden Stabi war diese Woche dann auch schon geschafft. In dieser Woche konte ich mal wieder einen persönlichen Trainingsrekord über 1 1/2 Stunden laufen aufstellen. Diesmal habe ich es geschafft einen Schnitt von 4:20 Minuten/Kilometer zu laufen. Da diese Werte alle bei einem durchschnittlichen Puls von 75 Prozent gelaufen werden, ist das Wohlbefinden nach den Läufen auch noch gegeben. Auch der durchschnittliche Radschnitt von 32,8 Kilometer/Stunde ist erfreulich

 


Nachtrag – Statusbericht KW 18

Eine besondere Woche ist vorbei. Mein neuer Rahmen für das Rad ist endlich mit allen Komponenten verbaut worden und die ersten Testfahrten verliefen hervorragend. Jetzt weis ich endlich, was es bedeutet, Druck auf die Pedale zu bekommen. Auch die Aeroposition ist verdammt bequem. Alles in allem eine sehr zufriedenstellende Wahl, das Cervelo P3C. Fast 23 Stunden habe ich in der vergangenen Woche trainiert. 5,4 Kilometer schwimmen, 302 Kilometer radeln, 70 Kilometer laufen und 2 Stunden Kraft und Stabi waren es in dieser Woche. Die Radeinheiten sind diese Woche natürlich ein Selbstgängergewesen. Meinen Schnitt pro Stunde konnte ich um 2 bis 3 Kilometer verbessern. Höhepunkt dieser Woche war aber mein persönlicher Trainingsrekord über 1 1/2 Stunden und 2 Stunden laufen. Beim 1 1/2 Stundenlauf konnte ich einen Schnitt von 4:27 Minuten/Kilometer er laufen und beim 2 Stundenlauf einen Schnitt von 4:32 Minuten/Kilometer