Swim, Cycling and Run

2-90-21 Generalprobe in Hannover-Limmer ist geglückt

Um 5:50 Uhr klingelte der Wecker. Nach einem schnellen Frühstück habe ich mich auf den Weg nach Hannover-Limmer gemacht. Gegen 8:30 Uhr bin ich direkt neben dem Eventgelände angekommen. Nach der Anmeldung habe ich das Rad zusammen gebaut und bin mit Sack und Pack zur Wechselzone marschiert. Nachdem ich alle Sachen in der Wechselzone deponiert habe, bin ich schnell aus der Sonne gegangen. Es war schon am Vormittag ziemlich heiß. Nach der Wettkampfbesprechung habe ich mich aus dem Trubel zurückgezogen und auf den Start gewartet. Gegen 10:50 Uhr zwängte ich mich in meinen Neoprenanzug und ging zum Einschwimmen. Das Wasser hatte 22,8 Grad und es wäre fast zum Neoverbot gekommen. Wahrscheinlich hat das Kampfrichterteam nachts um 4:00 Uhr gemessen. Um 11:15 Uhr erfolgte endlich der Startschuss. Es war mal wieder ein Hauen und Stechen, ohne Rücksichtnahme auf Verluste. Ich habe mich aus fast allen Machtkämpfen herausgehalten. Nach 500 Metern habe ich endlich einen Rhythmus gefunden und fühlte mich von Meter zu Meter besser. Bei der Wende nach ca. 1000 Metern fühlte ich mich auch noch gut. Nach ca. 1400 Metern habe ich Konzentrationprobleme bekommen und der Rhythmus ging verloren. Als ich endlich aus dem Wasser kam, stellte ich fest, dass sich meine Uhr ausgeschaltet hat. Deswegen hatte ich keine Ahnung, wie lange ich für die 2 Kilometer im Wasser benötigte. Egal, nach dem Schwimmen beginnt für mich sowieso erst das Rennen. Nach einem mäßigen Wechsel ging es auf die Radstrecke. Das Motto hieß „Druck auf die Pedale bis zum Abwinken“. Nach ca. 27 Kilometern hatte ich einen 39,5 km/h Schnitt herausgefahren. Leider bemerkte ich dann auch meinen angeschlagenen Oberschenkel und ich habe das Tempo etwas reduziert. Nach der ersten Runde reichte der Druck für einen 38,5 km/h Schnitt. Bei der zweiten Runde habe ich mehr auf den Oberschenkel geachtet und es kam dann leider nach 90 Kilometern nur ein 38 km/h Schnitt heraus. Der zweite Wechsel klappte besser und ich konnte ohne Problem loslaufen. Leider versagte auch noch der Laufcomputer auf den ersten Kilometern. Das Problem hat sich aber dann zum Glück gegeben. Auf den ersten sieben Kilometern versuchte ich einen Schnitt von 4:30 min/km zu laufen. Das funktionierte leider nicht immer. Vielleicht war es die Hitze oder der Gedanke, dass dem Oberschenkel etwas passieren könnte. Kilometer sieben bis vierzehn verlief sehr gut. Die waren vom Gefühl schnell vorbei. Einen kleinen Einbruch hatte ich bei Kilometer 15. Zum Glück überholte mich einer und mein Ehrgeiz zeigte sich wieder. Die letzten Kilometer konnte ich dran bleiben und das bei 4:30 min/km und schneller. Im Ziel kam ich dann nach 4:31:55 Stunden an und wurde in der Gesamtwertung 27. In der Alterklassenwertung 40 – 44 reichte die Zeit für den sechsten Platz.

Schwimmen: 32:23 Minuten
Radfahren: 2:23:51 Stunden
Laufen: 1:35:40 Stunden

Gesamtwertung:
Altersklassenwertung:


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